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Aktuelles vom Fuzo-Umbau

20.4.2006 - Bauprojekte

Neugestaltung der Fußgängerzone

Der Startschuss für den Umbau der Fußgängerzone ist gefallen: Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Baureferent Joachim Krauße, Wirtschaftsreferent Horst Müller und die Innenstadtbeauftragte Karin Hackbarth-Herrmann eröffneten mit einem Spatenstich die Baustelle. Die Kapelle „Rohrfrei“ und die Artistengruppe „Poco Loco“ unterhielten die vielen kleinen und großen Zuschauer mit musikalischen und artistischen Kunststücken und verteilten Luftballons und das Baustellenmaskottchen „Buddel“ an die begeisterten Kinder.

Betreten erwünscht: OB Dr. Thomas Jung, Baureferent Joachim Krauße, Wirtschafts-referent Horst Müller und die Innenstadtbeauftragte Karin Hackbarth-Herrmann eröffneten die Baustelle.

Foto: Mittelsdorf

In seiner Eröffnungsrede betonte der OB die Notwendigkeit der Sanierung der Fußgängerzone, um die Einkaufsstadt Fürth nachhaltig beleben zu können. Ohne die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union, die mit Ziel-2-Mitteln insgesamt 70 Prozent der anfallenden Baukosten übernimmt, wäre die Neugestaltung allerdings nicht möglich gewesen. Alle Verantwortlichen wissen um die Schwierigkeiten und Probleme, die sich für Anwohner, Kunden und insbesondere für die Einzelhändler in der Fußgängerzone aus der Baustelle ergeben. Deshalb appellierte das Stadtoberhaupt noch einmal an alle Fürtherinnen und Fürther, den Einzelhandel während der Bauzeit zu unterstützen und trotz der Unannehmlichkeiten weiterhin die Geschäfte im Baustellengebiet aufzusuchen. Mit vielen Aktionen wollen auch die Händler allen Kundinnen und Kunden die Bauzeit so angenehm wie möglich gestalten.

Zahlen und Fakten zum Fußgängerzonenumbau

Seit 18. April wird die Fußgängerzone umgebaut. In den nächsten zwei Jahren soll eine 670 Meter lange und etwa 8 bis 20 Meter breite Fläche rundum erneuert werden. Im Herbst 2008 wird die gesamte Fußgängerzone in einem neuen, modernen Licht erscheinen: 9.400 Quadratmeter Boden werden mit gelb-braunem Granit gepflastert sein. Sitzgelegenheiten, Bäume und eine ansprechende Beleuchtung werden die Fürther Fußgängerzone schmücken. Und genügend Abfallbehälter und Fahrradständer stehen dann selbstverständlich auch zur Verfügung.

Zweifelsohne ist die Neugestaltung der Fußgängerzone mit hohen Kosten verbunden. Die Baukosten für die Straßenbauarbeiten, das heißt für Tiefbau, Pflasterung, Möblierung und Bepflanzung, belaufen sich auf ca. 2,7 Millionen Euro. Die Gesamtkosten inklusive Planung, Beleuchtung, Verkehrssicherung und Spartenverlegungen veranschlagt die Stadt mit etwa 5 Millionen Euro. Dass Fürth trotz der allgemein angespannten finanziellen Lage ein so kostspieliges Projekt in Angriff nehmen kann, verdankt sie der Europäischen Union: 70 Prozent der anfallenden Gesamtkosten werden aus Ziel-2-Mitteln finanziert.

Der Umbau erfolgt in zwei Abschnitten:

Der erste Bauabschnitt schließt die Schwabacher Straße ab Kohlenmarkt bis Hausnummer 34, die Mathildenstraße sowie die Rudolf-Breitscheid-Straße ein. Hier haben die Tiefbauarbeiten bereits begonnen. Bis zum 3. November dieses Jahres wird das alte Pflaster komplett entfernt und ein neuer Asphaltgrund installiert. Die Pflasterung wird in diesem ersten Abschnitt in der Zeit zwischen dem 3. Juli 2006 und dem 15. Mai 2007 erfolgen. Um den Kunden trotz der Umbauten einen ungestörten Weihnachtseinkauf zu ermöglichen, werden die Bauarbeiten vom 17. November 2006 bis 4. Februar 2007 kurzzeitig unterbrochen.

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Schwabacher Straße ab Hausnummer 36 bis zur Maxstraße. In diesem Teil der Fußgängerzone beginnen die Tiefbauarbeiten am 4. Februar 2008 und enden am 30. Mai 2008. Der neue Bodenbelag wird in diesem zweiten Abschnitt in der Zeit vom 1. April 2008 bis zum 25. Juli 2008 befestigt.

Um die Zufahrt für Feuerwehr und Notarzt während der gesamten Bauzeit nicht zu behindern, werden die Arbeiten immer nur in Teilstrecken von etwa 40 Metern ausgeführt und die Pflasterung erfolgt versetzt halbseitig bis zur Mittelrinne.

Die Bauarbeiten im Bereich der Geschäftszugänge beginnen werktags außerhalb der Geschäftszeiten ab 6.30 Uhr, so dass der Zugang zu den Geschäften fortlaufend gewährleistet ist. Um allen Kunden ein relativ ruhiges Einkaufen nach Feierabend zu ermöglichen, werden die Arbeiten täglich gegen 16.30 Uhr beendet.

Veranstaltungen wie das Stadtfest, der Fürthlauf und das Fürth-Festival finden auch während der Umbauten statt.

Für alle Wochenendbummler hat sich die Stadt Fürth ein ganz besonderes Schmankerl einfallen lassen: Während des Fußgängerzonenumbaus ist das Parken an den Samstagen auf den öffentlichen Parkflächen im Innenstadtbereich bereits ab 12 Uhr kostenlos (bisher ab 14 Uhr).


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