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17.7.2017 - Solarstadt

Solarpark übertrifft nun sogar den Solarberg

Es ist das größte Mieterstromprojekt der Region und schreibt seit seiner Gründung im Jahr 2012 eine wahre Erfolgsgeschichte: Der Solarpark der Fürther Wohnungsbaugenossenschaften, die die Dächer ihrer Gebäude und finanzielle Mittel zusammengelegt haben, damit neue Photovoltaikanlagen entstehen können.

Die Mieterstromanlage im Eigenen Heim ist Teil des Solarparks der Fürther Wohnungsbaugenossenschaften, die mittlerweile mehr Strom produzieren, als der Solarberg in Atzenhof. Foto: privat

Nun konnte Geschäftsführer Clemens Bloß einen weiteren Meilenstein vermelden: „Wir überschreiten dieser Tage sogar die Größe des Fürther Solarbergs in Atzenhof mit seiner Leistung von einem Megawatt.“

Von Beginn an stand die Eigennutzung des Solarstroms im Vordergrund, was für die Mieter in den Häusern zu einer Verringerung der Betriebskosten geführt hat. Der Durchbruch gelang dann im Jahr 2015, als die infra als Partner für das Fürther Mieterstrommodell gewonnen werden konnte. Seitdem können die Mieter direkt vom günstigeren Solarstrom profitieren – er liegt etwa 20 Prozent unter dem Preis für die Grundversorgung. Das Angebot wird rege angenommen. Zwischen 50 und 70 Prozent der Mieter haben sich bereits für diesen Tarif entschieden.

Inzwischen umfasst der Solarpark 62 Photovoltaikanlagen, die Gesamtgröße hat 1036 Kilowattpeak erreicht. 460 Tonnen CO2 können so pro Jahr eingespart, rechnerisch könnten etwa 260 Haushalte komplett versorgt werden.

„Das ist nicht nur eine umweltpolitische Großleistung, sondern auch eine sozialpolitische“, sagt Oberbürgermeister Thomas Jung. Denn in der Vergangenheit hätten vor allem Hausbesitzer und Investoren vom Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien profitiert. „Und nun“, so Jung in Anspielung auf das jüngst im Bundestag verabschiedete Mieterstromgesetz, „hat man in Berlin sogar ein Modell aus Fürth legalisiert.“

Die Mieterstromanlage im Eigenen Heim ist Teil des Solarparks der Fürther Wohnungsbaugenossen-schaften, die mittlerweile mehr Strom produzieren, als der Solarberg in Atzenhof.

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