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Die Eckpfeiler der künftigen Planungen

Foto: msh stadtplanung GbR

Ziel ist es, für alle Beteiligten – vor allem auch für die Beteiligten vor Ort – eine gute Lösung für diese historische und für die Stadt Fürth einzigartige Anlage zu finden und lebendiges, attraktives Wohn- und Wirtschaftsquartier zu erhalten sowie weiter zu verbessern.

Foto: msh stadtplanung GbR

Umgesetzt werden soll die geplante Aufwertung durch die Neuordnung der Verkehrsströme verbunden mit der erforderlichen Neuordnung des ruhenden Verkehrs und auch der Umgestaltung der historischen Grünanlage zwischen den Straßenzügen. Den alten Baumbestand und die Luisenanlage gilt es dabei zu schützen, die Wege neu zu strukturieren und neue Nutzungsangebote zu eröffnen.

Straßen- und Verkehrsneuordnung

Bei der Konzeption des neuen Parkhauses wurde darauf geachtet, dass dieses besonders nutzerfreundlich gestaltet wird. Hierzu zählen zum Beispiel ausreichend breite Parkplätze, Frauenparkplätze im Bereich der Ausgänge, Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge und eine gute Beleuchtung. Zudem wird eine neue Fußgängerlichtsignalanlage im Bereich der Pickertstraße hergestellt, um das sichere Queren der Gebhardtstraße zu ermöglichen. Im Zuge der durchgeführten Parkraumanalyse wurde generell eine vergleichsweise sehr hohe Anzahl an Fahrzeugen erhoben, die über den gesamten Erhebungszeitraum von mehreren Tagen nicht bewegt wurden. Gerade diesen Dauerparkern kann ein witterungsgeschützer Stellplatz für ihr Fahrzeug im Parkhaus angeboten werden. Zusammen mit dem Parkhaus Hornschuchcenter, das ebenfalls Dauerstellplätze anbietet, sind diese Stellplätze für Anwohner in ca. 300 Meter fußläufiger Entfernung zu erreichen. Solche Einzugsbereiche werden in der Stadt- und Verkehrsplanung auch bei der Erreichbarkeit von Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs angewandt.

Weitere Informationen zu Anwohnerstellplätzen im Parkhaus "Jakobinenstraße" sind unter dem Link erhältlich, der in der rechten Spalte dieser Seite hinterlegt ist.

Das Be- und Entladen vor der eigenen Haustür bzw. in unmittelbarer Nähe soll durch die Einführung eines Parkraummanagements gewährleistet werden, so dass Anwohner und Gewerbetreibende auch weiterhin die Möglichkeit haben werden, im Umfeld der eigenen Wohnung oder Firma einen Parkplatz zu finden und diesen entsprechend zu nutzen. 

Die im Straßenraum entfallenden Parkplätze können im Parkhaus in vollem Umfang kompensiert werden. (Visualisierung: Goldbeck)

Für die Besucher, Kunden und Patienten der Gewerbetriebe wird sich die Situation zudem enorm verbessern. Auch das hat die Parkraumanalyse sehr deutlich gezeigt. Durch die Bewirtschaftung der verbleibenden 128 Stellplätze wird durch Kurzzeitparkmöglichkeiten ein größerer Wechsel der parkenden Autos gegeben sein, was die Chance auf einen freien Parkplatz deutlich erhöht. Gerade dies kann als großer Standortvorteil im Vergleich zur aktuellen Situation mit vielen Dauerparkern im öffentlichen Raum gewertet werden.

 

Erhalt des historischen Baumbestands und der Luisenanlage

Bei der Umgestaltung der Willy-Brandt-Anlage wird der Erhalt des historischen Baumbestands – auch angesichts des Klimawandels - von übergeordneter Bedeutung sein. Zukünftig sollen weitere Stammschädigungen durch Anfahren und Verdichtung des Oberbodens sowie durch das Befahren der Baumscheiben, wie dies derzeit noch durch ungeordnetes Parken festzustellen ist, vermieden werden. Anstehende Baumaßnahmen werden im Kronentraufbereich sicherlich zunächst eine Stresssituation für die Bäume darstellen, langfristig kann jedoch durch eine Verbesserung der Bodensituation auch eine deutliche die Standortqualität erhöht werden.

Foto: msh-Stadtplanung GbR

Die historische Luisenanlage soll ebenso erhalten und im Zuge der Gesamtgestaltung wieder in Wert gesetzt werden.

Umgestaltung der Willy-Brandt-Anlage

Eine zentrale Wegeachse, wie im zweiten Bürgerworkshop gewünscht, soll in Erinnerung an die historische Eisenbahntrasse ausgebildet werden. Daran können weitere Elemente zur Ausstattung mit weiteren Beeten, Sitzbänken oder Spielgeräten  angelagert werden. In welcher Intensität und Ausprägung wird Bestandteil der folgenden Bürgerbeteiligung sein. Auch Querwegeverbindungen und Flächen für Außengastronomie sollen hierbei thematisiert werden.

 

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