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11.11.2022 - Verkehr

Fürther Radwegenetz wächst weiter

Oberbürgermeister Thomas Jung, Baureferentin Christine Lippert, Tiefbauamtsleiter Rudolf Kucera und Christoph Lobinger (v.li.) vom (BLfD) gaben zusammen mit Mitarbeitern des Tiefbauamtes den Startschuss für den Bau des Radweges zwischen Atzenhof und Ritzmannshof.  (Foto: Ebersberger)

Er wird annähernd einen Kilometer lang und 3,5 Meter breit. Jetzt fiel der Startschuss für den Bau des Geh- und Radweges zwischen Ritzmannshof und Atzenhof.

Das Unterfangen war im Vorfeld aber kein leichtes. Obwohl bereits im Jahr 2010 die ersten konkreten Planungen erstellt wurden, kam erst zehn Jahre später mit dem Erwerb eines notwendigen Grundstückes neue Bewegung in das Vorhaben, das aber im Zuge der Vorarbeiten erneut ausgebremst wurde. Im westlichen Bereich des Geh- und Radweges befand sich eine Verdachtsfläche mit Hinweisen auf ein besonderes Bodendenkmal – eine Freilandstation des Spätpaläolithikums (12.000 bis 10.000 v. Chr.). Entsprechend der Auflagen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) wurden drei Teilflächen durch ein externes Archäologenteam begutachtet. Dabei wurde nur auf einer Teilfläche ein sicheres Artefakt – ein "polygonaler Kernstein" – gefunden, allerdings nicht im unmittelbaren Bereich des zukünftigen Weges. So kann auf aufwendige Sieblochsondagen verzichtet werden. Allerdings wird der Oberbodenabtrag durch das beauftragte Archäologenteam weiter begleitet.

Nach all den Widrigkeiten konnte nunmehr der Ausbau des Fuß- und Radweges gestartet werden. Die rund 900.000 Euro teure und mit knapp 80 Prozent durch das Sonderprogramm "Stadt und Land" geförderte Maßnahme soll voraussichtlich im April kommenden Jahres beendet sein.

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