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2.12.2020 - Verkehr

Bürgerbefragung liefert wichtige Erkenntnisse

Die Stadt Fürth arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, einen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) aufzustellen, der als Grundlage für die Planung und Organisation des Verkehrs in der Zukunft dienen soll. Neben der Beteiligung von zahlreichen Verbänden und Organisationen, sollen auch die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an eingebunden werden. So ist in einem ersten Schritt im Oktober eine Online-Befragung zur aktuellen Verkehrssituation durchgeführt worden, an der sich 2000 Fürtherinnen und Fürther beteiligt haben.


Der ÖPNV nimmt für die zukünftige Verkehrsentwicklung eine zentrale und wichtige Rolle ein. Foto: Ebersberger

Befragt, was in Fürth "gut gelöst" sei, findet der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit deutlichem Abstand enorme Zustimmung und positive Bewertung. Direkt dahinter platzierte sich die Fahrradinfrastruktur, der rund ein Viertel der Befragten eine gute Note ausstellt, allerdings wird der Radverkehr gleichzeitig von vielen als das größte Problem im Hinblick auf den Verkehr gesehen. Dennoch: Knapp 80 Prozent stuft die Radinfrastruktur als "sehr wichtig" und "wichtig ein.

Nur wenige halten hingegen die Parksituation für gut, das Angebot in Fürth wird zu knapp 70 Prozent als "eher schlecht" bzw. "sehr schlecht" bewertet. Dabei stuft über die Hälfte der Befragten die Thematik aber als für die Zukunft "sehr wichtig" und "wichtig" ein.

Als überaus relevant sehen die Befragten die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger (über 90 Prozent) sowie die Qualität der öffentlichen Aufenthaltsräume (85 Prozent) an. Der Fußverkehr steht zudem beim täglichen Einkauf ebenso vor dem Rad an erster Stelle wie bei der Frage nach den Verkehrsmitteln für Freizeitaktivitäten. Bei der Fahrt zur Arbeit, Ausbildungsstätte oder Universität hat jedoch aktuell das Auto die Nase vorn. Der ÖPNV reiht sich in allen drei Kategorien jeweils erst an vierter Stelle ein, während E-Bikes oder auch Motorroller hier eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Insgesamt ordnen die Bürgerinnen und Bürger vor allem die drei großen Themenfelder Sicherheit, Umwelt- und Klimaqualität sowie Erreichbarkeit quer durch alle Fragestellungen als bedeutend für die zukünftige verkehrliche Entwicklung der Stadt Fürth ein. Auf der Wunschliste ganz oben stehen autofreie bzw. autoarme Quartiere, Verbesserung des ÖPNV, Ausbau des Radverkehrs und die Änderung der Parkplatzsituation.

Die von der Firma Cima im Auftrag der Stadt durchgeführte Befragung deckt indes auch Zielkonflikte auf, die es jedoch im weiteren Prozess bis zum endgültigen VEP zu lösen gilt. So steht etwa der Wunsch nach besserem Parkangebot dem einer autofreien Innenstadt entgegen.

Die kompletten Ergebnisse der Online-Befragung sind in der rechten Spalte dieser Seite hinterlegt. "Sie fließen gemeinsam mit den Erkenntnissen aus der Kleingruppenarbeit und des Beraterkreises in die Zieldefinition und Erstellung des VEP ein", erklärte Baureferentin Christine Lippert. Ebsonso in der rechten Spalte kann die Dokumentation des ersten Bürgerdialogs eingesehen werden.

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