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Der Verkehrsentwicklungsplan (kurz: VEP) ist die wesentliche Grundlage für die Planung und Organisation des Verkehrs in Fürth. Er berücksichtigt alle Verkehrsarten – gemeinsam und mit deren Abhängigkeiten zueinander. So entsteht eine integrierte Planung mit langfristiger Perspektive.
Der Zeithorizont des Plans richtet sich auf das Jahr 2035. 

Im einzelnen zeichnet sich der VEP durch folgende Aspekte aus:

  • Der integrierte VEP beachtet alle relevanten Verkehrsmittel in ihrer gegenseitigen Ergänzung und Arbeitsteilung (Multi- und lntermodalität) sowie verkehrliche Wirkungen.
  • Der VEP ermöglicht die Ableitung einer Maßnahmenplanung aus einer konzeptionellen, an integrierten Zielen orientierten Strategie unter Beachtung der Wechselwirkungen zwischen Verkehrs- und Raumentwicklung.
  • Der VEP koordiniert formelle und informelle verkehrsrelevante Planungen.
  • Beteiligungsprozesse in der Verkehrsentwicklungsplanung verbessern die Chancen für konsensfähige Lösungen und erhöhen die Akzeptanz verkehrlicher Maßnahmen. 
  • Verkehrsentwicklungsplanung erhöht die Verbindlichkeit und die Rechtssicherheit verkehrlicher Maßnahmen. 
  • Verkehrsentwicklungsplanung ist bedeutsam für die staatliche Förderung verkehrlicher Maßnahmen.
  • Verkehrsentwicklungsplanung ist das zentrale Instrument zur Entwicklung eines effizienten Verkehrssystems. 
  • Der VEP richtet den Blick teilweise sehr weit in die Zukunft. Daher ist er kein starres, sondern ein flexibel gehaltenes Instrument, um neue Entwicklungen integrieren und darauf reagieren zu können.

Warum macht die Stadt Fürth einen Verkehrsentwicklungsplan?

Die integrierte Verkehrsentwicklungsplanung macht teure und fehleranfällige Einzeluntersuchungen oft überflüssig. Sektorale oder Ad-hoc-Planungen erfordern jeweils eine aufwändige und teure Ermittlung von Grundlagendaten, machen angesichts ihrer beschränkten Integrationsmöglichkeiten oft Nacherhebungen oder ein Nachbessern umgesetz­ter Maßnahmen aufgrund nicht beabsichtigter Nebeneffekte in anderen Bereichen erforderlich und sie bergen unkalkulierbare Kosten- und Wirkungsrisiken. Bereits die Kosten einer vergleichsweise kleinen (nicht erforderlichen) Baumaßnahme übersteigen vielfach die Kosten für die Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes deutlich. Allein die Prüfung und die Bewertung der Wirkungen aller Maßnahmen und die abgestimmte Prioritätenreihung in einem VEP bietet die Möglichkeit, einen wirtschaftlichen und verkehrspolitisch zielorientierten Mitteleinsatz mit Risikominimierung sicherzustellen.

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