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18.7.2022 - Wirtschaft

Als sich das Tor zur Welt öffnete

Diesen großen und historischen Moment ließ sich selbst der damalige bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel nicht nehmen. Er war eigens am 15. Juli 1972 zum Festakt nach Fürth gekommen, um mit OB Kurt Scherzer und rund 20 000 Bürgerinnen und Bürgern die Eröffnung des Fürther Hafens als Tor zur Welt zu feiern. Heute, 50 Jahre später, ist das rund 14 Hektar große Areal am Main-Donau-Kanal immer noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Kleeblattstadt.

Die Eröffnung des Fürther Hafens im Jahr 1972 wurde zum Volksfest. Der damalige OB Scherzer (re.) begrüßte vom Schiff aus die Schaulustigen, die das neue Prunkstück der Fürther Wirtschaft ganz aus der Nähe sehen wollten. Foto: infra/Knut Meyer

Oberbürgermeister Thomas Jung betonte im Rahmen eines Pressetermins vor Ort aber auch den ökologischen Faktor des Hafens. Ein Frachtschiff könne die Ladung von etwa 100 LKW transportieren. Der Transport auf der Wasserstraße in Verbindung mit der Schiene leiste so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, ergänzte infra-Geschäftsführer Marcus Steurer. Seit 2005 ist die infra Eigentümer des Hafens, dessen Bau einst etwa 20 Millionen D-Mark (Zehn Millionen Euro) verschlungen hat.

Firmen aus verschiedenen Branchen wie Mineralöl- und Stahlhandel oder Agrar- und Baustoffhandel haben sich an der Anlegestelle angesiedelt. „Leider“ sei keine Fläche für weitere Ansiedlungen mehr frei, bedauert das Stadtoberhaupt. Anfragen gehen im Rathaus oder bei der infra immer wieder ein. Allein dies beweist die Attraktivität des Fürther Hafens mit seiner hervorragenden Anbindung an das Schienen- und Straßennetz.

Marcus Steurer belegt die Erfolgsgeschichte mit Zahlen. So wurden 2021 mehr als 411 000 Tonnen Waren und Güter auf den Gleisen umgeschlagen. Das sei, so der infra-Chef, "vier Mal so viel wie vor zehn Jahren und entspricht etwa rund 6300 Waggons". 
Der Energiedienstleister wolle den Hafen mit seiner hervorragenden Anbindung an das Schienen- und Straßennetz weiter "mit voller Kraft" betreiben, so Steurer. OB Jung freut dies, und blickt ebenso optimistisch in die Zukunft des Fürther Hafens. 

 

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