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6.7.2021 - Wirtschaft

ebl-Naturkost braucht mehr Platz

Der Markt für hochwertige Bio-Lebensmittel boomt – ein Trend, von dem auch das Fürther Unternehmen ebl-Naturkost in den vergangenen Jahren profitierte. Mittlerweile ist die 1994 von Gerhard Bickel gegründete und geführte Firma auf 30 Märkte angewachsen – Tendenz steigend.

Die Naturkost-Kette, die Ende 2011 ihre Zentrale im Gewerbegebiet Hardhöhe West eröffnete, setzt jetzt auf Erweiterung. Vorausblickend hatte sich der Unternehmer frühzeitig 15 000 Quadratmeter gesichert und bei der Konzeption des Firmensitzes einen möglichen Ausbau berücksichtigt. „Dass unsere Lager- und Logistikflächen bereits nach nur wenigen Jahren so ausgelastet sein würden, damit habe ich nicht gerechnet“, freut sich Gehard Bickel, der heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Jung, Wirtschaftsreferent Horst Müller, Architekt Matthias Horender sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen den Spatenstich für den Erweiterungsbau setzte. Für den Firmenchef eine positive Entwicklung, die auch ein Umdenken der Verbraucherinnen und Verbraucher hin zu einer bewussten, ökologisch nachhaltigen Lebensweise widerspiegle.

Erweiterung ebl

Seit 2018 laufen die Planungen, heute konnten Wirtschaftsreferent Horst Müller, ebl-Geschäftsführer Gerhard Bickel, Oberbürgermeister Thomas Jung, Architekt Matthias Horender, Oswald Hirsch (Fuchs Systembau) und Matthias Hitz (Hitz Erdbau) (v. li.) den Spatenstich für den Erweiterungsbau setzen. Foto: Gaßner
 

Ein Imagegewinn für die Kleeblattstadt und ein großer Schritt des Vertrauens sei laut Oberbürgermeister Thomas Jung der Umzug der Naturkost-Kette von Nürnberg nach Fürth vor zehn Jahren gewesen. Der Pionier bei der Besiedelung des Gewerbegebiets Hardhöhe West passt zudem sehr gut in die Fürther Unternehmensstruktur. „Wachstum mit Augenmaß und der regionale Ansatz machen ebl so erfolgreich“. Zu Recht gelte ebl als Qualitätssiegel für hochwertige Bio-Lebensmittel. Wirtschaftsreferent Müller spricht von einem „Glücksfall und einzigartiger Erfolgsgeschichte“. Mittlerweile sei die Zahl der Beschäftigten auf rund 600 in der Zentrale und den Märkten angewachsen.

Auch beim Erweiterungsbau, in dem neben Lager- und Logistikflächen auch mehr Platz für die Produktionsküche, den Metzgereibetrieb und die Verwaltung ist, wird auf eine nachhaltige Bauweise mit einem möglichst geringen ökologischen Fußabdruck geachtet. So ist –  trotz höherer Baukosten und längerer Bauzeit – unter dem Gebäude eine Tiefgarage für Mitarbeiterstellplätze und Technik vorgesehen, wodurch der Flächenverbrauch möglichst gering ausfällt. Bei der technischen Ausstattung wird getreu der Unternehmensphilosophie das Thema Energieeffizienz großgeschrieben. Herzstück ist die FCKW-freie Kälteanlage für die Logistik- und Produktionsbereiche. Deren Abwärme klimatisiert und beheizt in Verbindung mit Geothermie die übrigen Räume des Gebäudes. So kann auf eine Heizung und damit vollständig auf fossile Brennstoffe verzichtet werden. Zum Einsatz kommen ausschließlich regenerative Energien: Ökostrom, der zu einem Drittel durch die eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt und in das Gebäude eingespeist wird. Abgerundet wird das nachhaltige Konzept durch eine Regenwasser-Zisterne für Brauchwasser und eine extensive Dachbegrünung.

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