14.11.2018 - Wirtschaft
Einblicke in die Auslagen der Fieranten

Nachdem der Fürther Stadtrat im Juli die Händler-Auswahl für den Fürther Wochenmarkt abgesegnet hat, gibt das städtische Marktamt im Wirtschaftsreferat nun Einzelheiten bekannt. Demnach können Fürtherinnen und Fürther künftig an 23 Ständen aus Waren von 31 Anbieterinnen und Anbietern auswählen.
 
Das Marktamt legte bei der Auswahl großen Wert auf ein vielfältiges und unverwechselbares Angebot. Unter den künftigen Anbietern finden sich 23 regionale,15 der 31 Standbetreiber vermarkten ihre Waren direkt aus eigener Herstellung. Zudem weisen fünf eine Bio-Zertifizierung auf ihr gesamtes Sortiment vor, zwei bieten durchweg Fair Trade-Produkte und zwei weitere führen eine rein vegane Auswahl. Wer befürchtet, der Fürther Wochenmarkt werde sich zur hochpreisigen Spezialitätenmeile entwickeln, darf laut Marktamt beruhigt sein.
 
Fürther Wochenmarkt

Der vollständige Standplan des Fürther Wochenmarkts kann in der Navigation rechts heruntergeladen werden. Grafik: Fürther Wochenmarkt

 
Für den täglichen Bedarf stehen nach wie vor genügend Waren zur Verfügung. Vier Obst- und Gemüsestände – alle mit langjähriger Erfahrung – bieten gesunde Produkte für jeden Geschmack. Fisch, Fleisch und Wurst sind ebenso vertreten wie Blumen, Eier, Käse, Brot und Suppen. Ein Stand ist extra für saisonale Beschicker vorgesehen. Feinkost behauptet auch ihren Platz auf dem Fürther Wochenmarkt. Dazu gehören Biofleisch, Antipasti, Olivenöl, südländische Spezialitäten – sogar Kosmetik ist erwerbbar – genauso wie Tee, Kräuter, Gewürze, Kaffee aus einer Fürther Rösterei sowie regionaler Wein. Mehrere Händler verwöhnen die Besucherinnen und Besucher darüber hinaus mit Süßwaren und Honig. Gastronomische Stände mit Snacks, kalten und heißen Getränken sorgen für den Genuss gleich vor Ort.
 
Doch nicht jedes Angebot ist täglich verfügbar. Mehrere der kleineren Anbieter sind lediglich an einem Tag pro Woche anzutreffen; 16 der 23 Stände sind ganzjährig von Montag bis Samstag besetzt. Die Vielfalt der Angebote und Händler soll nicht allein dem Vertrieb von Lebensmitteln dienen, sondern auch ein entspanntes Einkaufen ermöglichen, wenn der Markt im Mai 2019 voraussichtlich startet. 
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