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3.5.2011 - Wirtschaft

Innovative Recyclinganlage

Wenn man das Gelände der Firma Adamec Recycling GmbH in der Karolinenstraße betritt, sieht man vor allem eines: Berge und Container voll Schrott. Je mehr Elektroschrott, umso besser. Denn darin sind kostbare Rohstoffe enthalten, die wiederverwertet werden können, erläutert Geschäftsführer Thomas Adamec bei einem Rundgang mit Oberbürgermeister Thomas Jung über das Firmengelände.


Für die meisten ist es nur ein Haufen Schrott, für Thomas Adamec jede Menge Rohstoffe, die aufbereitet werden können. Foto: Birgit Gaßner

Für die meisten ist es nur ein Haufen Schrott, für Thomas Adamec jede Menge Rohstoffe, die aufbereitet werden können. Foto: Birgit Gaßner

Bereits seit seiner Lehre bei Grundig experimentiert der Firmenbesitzer mit elektrischen Altgeräten: Allein 13 Jahre lang hat er die innovative Recyclinganlage geplant, die Ende April nach einer Testphase an den Start gehen soll. Und die lange Tüftelei hat sich gelohnt, denn nun können in einer Stunde mehrere Tonnen Komplettgeräte zerlegt und dabei vor allem mehr Kunststoffe als bisher üblich zurück gewonnen werden. Das gilt weltweit als Novum auf dem Gebiet der Rohstoffwiederverwendung, so Adamec.

Für seinen 40-Mann-Betrieb bedeute dies eine Entwicklung von „eins auf hundert“. Denn erstmals können mittels der neuen Aufbereitungstechnik flammstoffhaltige Kunststoffe von unbelasteten getrennt werden. In mehreren Stufen werden die Altgeräte zerkleinert und die Materialien nach jedem Vorgang fein säuberlich getrennt. Zum Schluss stehen sie für die Wiederverwertung zur Verfügung.

OB Jung zeigte sich beeindruckt angesichts des bedeutenden Schrittes bei der Abfallvermeidung.

Und auch das Umweltbundesministerium hat das Potenzial erkannt, das in der Anlage steckt. Denn je mehr Bestandteile sauber herausgefiltert und weiter genutzt werden können, umso besser für die Umwelt. Rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel hat der Bund aus dem Umweltinnovationsprogramm für die insgesamt zehn Millionen Euro teure Anlage, die am zweiten Firmenstandort in Großgründlach steht, bereit gestellt.

Dass die Recyclingbranche in Zeiten zunehmender Rohstoffknappheit Zukunft hat, davon ist auch Jung überzeugt.

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