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29.9.2011 - Wirtschaft

Ludwig-Erhard-Haus geplant

Es ist ein äußerst ehrgeiziges Unterfangen: Im Geburtshaus von Fürths berühmten Sohn Ludwig Erhard soll ein Dokumentations-, Begegnungs- und Forschungszentrum entstehen, das nicht nur an den Vater des Wirtschaftswunders und früheren Bundeskanzler erinnert, sondern die grundsätzliche Bedeutung seines wissenschaftlichen und politischen Wirkens in den Mittelpunkt rückt, es erfahr- und erforschbar macht.

Treten für das Ludwig-Erhard-Haus (hinten) ein: Oberkirchenrat Claus Meier vom Evangelischen Siedlungswerk, Oberbürgermeister Thomas Jung, Evi Kurz, Innenminister Joachim Herrmann und Uni-Kanzler Thomas A. H. Schöck. Foto: Mittelsdorf

Treten für das Ludwig-Erhard-Haus (hinten) ein: Oberkirchenrat Claus Meier vom Evangelischen Siedlungswerk, Oberbürgermeister Thomas Jung, Evi Kurz, Innenminister Joachim Herrmann und Uni-Kanzler Thomas A. H. Schöck. Foto: Mittelsdorf 


Treibende Kraft hinter dem Projekt ist der Ludwig-Erhard-Initiativkreis mit seiner Vorsitzenden Evi Kurz. Zusammen mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann und Oberbürgermeister Thomas Jung ging die Trägerin der Goldenen Bürgermedaille der Kleeblattstadt dieser Tage bei einer Pressekonferenz im Rathaus an die Öffentlichkeit, um das Konzept vorzustellen. Und um die Werbetrommel zu rühren. Denn: "Das Vorhaben kann nur mit der Hilfe von vielen verwirklicht werden", so Kurz.

Gemeint sind zunächst vor allem Sponsoren. Der Initiativkreis plant nämlich, das im 18. Jahrhundert erbaute Gebäude zu erwerben und schrittweise auszubauen. Um die Finanzierung zu ermöglichen, wird die Ludwig-Erhard-Haus-Stiftung gegründet, an der sich – wie die Fernsehjournalistin hofft – möglichst viele beteiligen. Mut mache ihr, dass schon Sponsorenzusagen vorlägen.

Auch OB Jung zeigte sich optimistisch, dass Kauf und Ausbau gestemmt werden können. Zumal die Eigentumsfrage geklärt ist. Das Evangelische Siedlungswerk, das das Haus in der Ludwig-Erhard-Straße 1988 erworben und saniert hat, übergab es an die von der WBG betreute König-Ludwig-Stiftung. Auf diese Weise sei eine sozial verträgliche Abwicklung gewährleistet und den derzeitigen Mietern können adäquate Ersatzwohnungen angeboten werden. Für schwieriger hält der Fürther Rathauschef die Finanzierung des langfristigen Unterhalts. Aber auch dafür hat Evi Kurz bereits prominente Fürsprecher gewonnen. So betonte Herrmann, dass er das Projekt mit Nachdruck unterstützen wolle und in einem Schreiben Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert hätte. Ziel sei es, eine Bundesstiftung zu gründen, die für den Betrieb des Ludwig-Erhard-Hauses aufkommt.

Bis dahin ist es laut Evi Kurz noch ein weiter Weg. Daher habe man als ersten Schritt ein Treuhandkonto eingerichtet und wolle nun möglichst viele Unterstützer gewinnen. Erste Informationen gibt es unter Broschüre im rechten Bereich dieser Seite und beim Ludwig-Erhard-Initiativkreis unter Links.
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