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20.4.2011 - Wirtschaft

ebl ist der Pionier

Der Startschuss für die Besiedelung des Gewerbegebietes westlich der Hardhöhe ist gefallen. Den Anfang machte die Naturkostkette ebl, die auf einem 14 000 Quadratmeter großen Grundstück den Spatenstich für seine neue Zentrale setzte.

Stadtbaurat Joachim Krauße, Wirtschaftsreferent Horst Müller, Oberbürgermeister Thomas Jung, Maria und Gerhard Bickel sowie Bauunternehmer Georg Gerhäuser (v. li.) gaben den Startschuss für die neue ebl-Zentrale auf dem Gewerbegebiet Hardhöhe, West. Foto: Mittelsdorf

Stadtbaurat Joachim Krauße, Wirtschaftsreferent Horst Müller, Oberbürgermeister Thomas Jung, Maria und Gerhard Bickel sowie Bauunternehmer Georg Gerhäuser (v. li.) gaben den Startschuss für die neue ebl-Zentrale auf dem Gewerbegebiet Hardhöhe, West. Foto: Mittelsdorf


„Fürth ist für uns der richtige Platz“, erklärte ebl-Inhaber Gerhard Bickel bei dieser Gelegenheit. Schon fünfmal habe man zuvor einen Standort ins Auge gefasst und dann aus verschiedenen Gründen wieder verworfen. „In der Kleeblattstadt haben wir nun in kürzester Zeit den Grundstückskauf abwickeln können und die Baugenehmigung erhalten.“ Ein entscheidender Faktor für das aufstrebende Unternehmen, das in der Region mittlerweile 17 Filialen unterhält. Denn der Firmensitz am Nürnberger Nordostbahnhof platzt aus allen Nähten.

Oberbürgermeister Thomas Jung betonte zum Baustart, dass die Entscheidung für Fürth der Stadt aus mehreren Gründen viel Freude bereite. Zum einen passe der Pionier des Gewerbegebiets westlich der BMW-Niederlassung und des Baumarktes OBI sehr gut zur Unternehmensstruktur der Kleeblattstadt. ebl sei wie viele andere Firmen inhabergeführt, regional verwurzelt und wachse Schritt für Schritt und nicht um jeden Preis. Zum anderen befürwortet der OB die ökologische Ausrichtung des geplanten Neubaus, der auf 7550 Quadratmetern Nutzfläche neben der Verwaltung einem großen Lager und einer Bio-Metzgereiproduktion Platz bietet.

Diese Grafik zeigt den geplanten neuen Firmensitz des Bio-Handels-Unternehmens ebl auf dem Gewerbegebiet westlich der Hardhöhe aus der Vogelperspektive. Grafik: ebl Naturkost

Diese Grafik zeigt den geplanten neuen Firmensitz des Bio-Handels-Unternehmens ebl auf dem Gewerbegebiet westlich der Hardhöhe aus der Vogelperspektive. Grafik: ebl Naturkost.



So verzichtet das Naturkost-Unternehmen gänzlich auf den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Gas und setzt dafür auf Geothermie und Wärmerückgewinnung. Auf dem Dach des Lagertraktes wird zudem auf 4500 Quadratmetern Fläche eine Photovoltaikanlage installiert, die pro Jahr soviel Strom erwirtschaftet wie fünfzig Vier-Personenhaushalte benötigen. Der Verwaltungsbereich schließlich wird in Massivholz-Bauweise errichtet, die Dachfläche erhält eine extensive Begrünung und das dort gesammelte Regenwasser wird als Brauchwasser genutzt. Die Wasser-Einsparung beträgt nach Unternehmensangaben 650 000 Liter im Jahr.

Die Fertigstellung des neuen, modernen Unternehmenssitzes ist für September 2011 geplant. Von den insgesamt rund 260 ebl-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden dann 60 in Fürth beschäftigt sein.
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