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5.4.2011 - Wirtschaft

Startschuss für Sanierungsarbeiten

Innenminister Joachim Herrmann ließ es sich nicht nehmen, gestern den Startschuss für den Umbau des ehemaligen Quelle-Hauptsitzes in der Nürnberger Straße höchstpersönlich zu geben: Um der von der Quelle-Pleite schwer getroffenen Metropolregion zu helfen, hatte die Bayerische Staatsregierung 2009 beschlossen, das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung von München nach Fürth zu verlagern.

Startschuss für Sanierungsarbeiten des Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung. Foto: Wunder

Zum offiziellen Startschuss der Umbau- und Sanierungsarbeiten im ehemaligen Quelle-Hauptsitz packte Innenminister Joachim Herrmann beherzt zur Schubkarre. Wirtschaftsreferent Horst Müller (vorne 3. v. re.) und Amtsleiter Karlheinz Anding (2. v. re.) schauten zu. Foto: Wunder

Zunächst war im Jahr 2010 für die Durchführung des Zensus in der Kleeblattstadt eine Dienststelle des Landesamtes eingerichtet und Personal aus der Region eingestellt worden. Dafür war man in Teile des Gebäudes an der Nürnberger Straße gezogen – möbliert mit Inventar aus der Insolvenzmasse der Quelle AG. Aktuell, so berichtete der Innenminister, „arbeiten etwa 260 Mitarbeiter in der Dienststelle.“ Da der Zensus ein zeitlich begrenztes Projekt sei, „sind allerdings auch diese Stellen grundsätzlich bis Ende Juni 2012 befristet.“

85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden aufgrund von Verzögerungen in der Abarbeitung bis Ende September weiter beschäftigt. Mit der dauerhaften Verlagerung von Aufgaben des Landesamtes soll nun jedoch ein zweiter Schritt zur strukturpolitischen Stärkung der Region geleistet werden. 540 Menschen sollen einmal hier arbeiten. Da laut Amtsleiter Karlheinz Anding lediglich 25 Prozent des derzeitigen Personals in der Landeshauptstadt den Umzug nach Franken mitmachen wollen, eröffne das weitere Chancen für den hiesigen Arbeitsmarkt, was auch Wirtschaftsreferent Horst Müller freut. In drei Bauabschnitten entstehen nun in der Nürnberger Straße auf einer Fläche von rund 11 000 Quadratmetern hochmoderne Büros.

In den Umbau und die Sanierung steckt der Freistaat insgesamt 37,5 Millionen Euro. Die historischen Fassaden und die Gebäudestruktur von 1907 werden dabei in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege behutsam hervorgehoben. Der Haupteingang an der Nürnberger Straße bleibt an derselben Stelle und wird barrierefrei ausgestaltet. Zudem erhält das Gebäude eine energetische Sanierung nach neuestem Standard, woraus sich eine jährliche CO2-Einsparung von 84 Tonnen pro Jahr ergibt. Die Fertigstellung ist für Ende 2018, Anfang 2019 vorgesehen.

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