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24.1.2013 - Wirtschaft

Unverständnis für Fürther Bürgerbegehren

Die Initiative zur Verhinderung neuer attraktiver Einkaufsmöglichkeiten in der Fürther Innenstadt stößt im Rathaus auf Unverständnis und Ablehnung. Den über alle Parteigrenzen hinweg gefassten Stadtratsentscheidungen für einen neuen Einkaufsschwerpunkt lagen laut Oberbürgermeister Thomas Jung jahrelange Planungs- und Diskussionsphasen zu Grunde. Investor MIB erfülle alle Vorgaben der Stadt, wonach der öffentliche Raum unbeeinträchtigt bleibt, die Einzelhandelsflächen nur 15 000 Quadratmeter betragen und die Denkmalsubstanz in der Breitscheidstraße auch weitestgehend erhalten wird. Dem Gestaltungsvorschlag für den neuen Einkaufsschwerpunkt lägen Architektenwettbewerbe zu Grunde, deren Ergebnisse im Stadtrat ebenfalls breite Zustimmung erfahren haben.

MIB habe bereits viel Zeit, Energie und Geld in das Projekt gesteckt. Die Fürther Einzelhändler warteten sehnsüchtig auf einen Baubeginn, damit die Innenstadt durch neue attraktive Läden insgesamt an Anziehungskraft gewinnt.

Das gesamte Projekt werde nicht nur von allen Fraktionen im Stadtrat, sondern auch von allen Interessenverbänden des Fürther Handels getragen – sowohl vom Einzelhandelsverband, wie auch der Industrie- und Handelskammer, wie auch dem Wirtschaftsbeirat und den kreativen Einzelhändlerinnen. „Der innerstädtische Handel ist für ein gesichertes Überleben auf eine zeitnahe Umsetzung des Projekts dringend angewiesen“, erklärt Wirtschaftsreferent Horst Müller.

Oberbürgermeister Thomas Jung fügt hinzu: „Wer es gut meint mit Fürth, seinen Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Handel, der muss dieses wichtige Projekt unterstützen und darf es nicht behindern. Das Bürgerbegehren ist geeignet, bei MIB und potentiellen Mietinteressenten Verunsicherung auszulösen. Der Investor kann sogar vom Kaufvertrag zurücktreten. Das Projekt droht zu scheitern, falls die Forderungen der Bürgerinitiative Realität wird. Es ist zu befürchten, dass dann kein neuer Investor einen weiteren Anlauf in Fürth wagen wird. Zurück bliebe eine Ruinenlandschaft mit verlassenem Kino, leerem Modehaus und dem ebenfalls leerem früheren Park-Hotel." 

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