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6.2.2014 - Wirtschaft

Heimspiel für Fürther Firmen in Nürnberg

Rund 2700 Aussteller haben sich und ihre Produkte dem internationalen Fachpublikum auf der Nürnberger Spielwarenmesse präsentiert. Von in ganz Deutschland etwa 10 000 in der Spielwarenbranche Beschäftigen arbeiten alleine rund 2000 in Stadt und Landkreis Fürth, also 20 Prozent. Ihren Heimvorteil und den kurzen Weg über die Stadtgrenze nutzen die Spielwarenproduzenten aus der Kleeblattstadt jedes Jahr, um ihre Firmen und Neuheiten auf der weltweit größten Messe ihrer Art zu zeigen, und traditionell statten Oberbürgermeister Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller ihnen dort einen Besuch ab.

Traditionell besuchen OB Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller die Fürther Spielwarenhersteller auf der weltweit größten Spielwarenmesse in Nürnberg. Foto: Wunder

Traditionell besuchen OB Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller die Fürther Spielwarenhersteller auf der weltweit größten Spielwarenmesse in Nürnberg. Foto: Wunder

„Die Messe wird immer internationaler“, stellte Tanja Hack von der Trudi Spielwarenvertrieb GmbH fest. Es werde zudem weniger geordert, in den Fokus rücken Informationsaustausch und Kontaktpflege. „Das Geschäft war zufriedenstellend, könnte aber natürlich auch immer noch ein wenig besser sein“, so Hack. Mit ihrem Team stellte sie unter anderem mit „mytrudi“ ein neues Shop-Konzept vor. Die Trudi-Plüschtiere können dabei ganz nach den individuellen Wünschen mit Hüllen-Designs, Düften oder kleinen Spielzeugen gestaltet werden.

Auch bei Bruder sahen Jung und Müller zufriedene Gesichter. „2013 war ein gutes Jahr und auch für 2014 haben wir hier positive Vorzeichen erkannt“, lautete das Resumée von Firmenchef Paul-Heinz Bruder. Die „Klassiker“ wie Kran-Lkw oder Mähdrescher würden in Russland und den USA immer beliebter. „Aber auch auf dem deutschen Markt verzeichnen wir gute Zuwächse“, so Bruder. Man müsse in seinem Segment ein Alleinstellungsmerkmal finden, nicht dem Trend hinterher rennen, so sein Credo.

Wohl größter Aussteller mit sieben Ständen war die Simba Dickie Group mit ihren Tochterunternehmen. Händler aus „aller Herren Länder“ begrüßte Uwe Weiler, einer der Geschäftsführer, in diesen Tagen auf der Messe, der vermehrt internationale Besucher verzeichnete, vor allem das Geschäft in Russland, Südamerika und Indien habe deutlich zugenommen. Der Renner schlechthin im Sortiment bleibe weiterhin das Bobbycar. „Der Trend geht zum Zweit-Bobbycar, weil es so unverwüstlich ist“, freut sich Weiler.

Bereits seit 65 Jahren ist die Firma „spielstabil“ bei der Schau vertreten – zum ersten Mal allerdings als Vertreter aus der Kleeblattstadt: Im August vergangenen Jahres ist das Unternehmen, das in Deutschland produziert und ihren Schwerpunkt auf Sandspiele hat, von Zirndorf nach Fürth umgezogen. Rund 20 Mitarbeiter kümmern sich dort um Vertrieb und Montage. „Wir fühlen uns sehr wohl“, sagte Annette Winterstein, die sich auch mit dem Messeverlauf zufrieden zeigte.
 
„Es lief klasse“, zog Lena Rothenberger,  Tochter des Geschäftsführers von Ferbedo Kinderfahrzeuge, eine Halle weiter Bilanz. Sie betreute gemeinsam mit Vertriebsleiter Malte Harten den Stand und stellte das neueste Produkt „Frizzz“ vor. Bei den „Rutschern“ sei man mittlerweile Marktführer, erklärte Harten, „wir kooperieren dabei mit Marken wie Opel, VW, Audi, Skoda und Porsche.“

Zum 40. Mal war das in Poppenreuth ansässige Handwerksunternehmen Peter Stühler Werbefiguren auf der Messe vertreten. Eigentümer Horst Baumann war zwar mit dem Messegeschäft weniger zufrieden, verzeichnete aber dennoch eine „gute Nachfrage besonders aus Russland und Osteuropa.“

Ebenfalls mit einem Stand und vielen Neuigkeiten vertreten, war das Modellbahnunternehmen Wolfgang Ammon mit Sitz in der Nürnberger Straße.

Neu unter Fürther Fahnen, aber nicht auf der Spielwarenmesse, konnten OB und Wirtschaftsreferent den Nürnberger Spielkartenverlag besuchen. Der behält zwar den Namen auch nach dem Umzug nach Dambach vor einem halben Jahr, die Mitarbeiter fühlten sich in der Kleeblattstadt aber sehr wohl, wie Geschäftsführer Franz Jurthe betonte. Trotz Computerspielen fänden seine Produkte auch heute weiterhin Abnehmer: „Man muss sich eben immer wieder etwas Neues einfallen lassen“, erklärte Jurthe. Etwa das Würfelspiel  „Qwixx“, das zuletzt für den Titel „Spiel des Jahres“ nominiert war.

 

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