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20.3.2014 - Wirtschaft

Marktkauffläche wird zum Hornschuch-Center

Was für eine bizarre Kulisse: Gelöste Deckenplatten, blank liegende Rohre und wild durcheinander hängender Kabelsalat. Kaum zu glauben, dass hier in etwa einem Jahr wieder nach Herzenslust eingekauft werden kann. Seit etwas mehr als drei Jahren steht das Marktkauf-Gebäude in der Königswarterstraße nun leer.

Dirk Grube, Geschäftsführer der Bauträgerfirma ProConcept GmbH, inmitten des bizarren Kabelsalats. Hier entsteht die Ladenfläche für den Ankermieter Edeka. Foto: Wunder

Dirk Grube, Geschäftsführer der Bauträgerfirma ProConcept GmbH, inmitten des bizarren Kabelsalats. Hier entsteht die Ladenfläche für den Ankermieter Edeka. Foto: Wunder

Nachdem das Memminger Bauunternehmen Josef Hebel den Gebäudekomplex Ende des vergangenen Jahres erworben hat, laufen jetzt bereits die ersten Umbauarbeiten. Mit einer Fläche von 11 000 Quadratmetern ist der Gebäudekomplex sogar nur geringfügig kleiner als der Einkaufsschwerpunkt „Neue Mitte“, der gerade auf dem ehemaligen Fiedler- und Wölfel-Areal entsteht.

Bei einer Pressekonferenz mit den Verantwortlichen teilte der Bevollmächtigte der Firma Hebel, Roland Filippi, den neuen Namen es Einkaufszentrums mit: „Hornschuch-Center“ soll es heißen und ist damit für Fürther allein schon des Namens wegen eindeutig zu verorten, so Oberbürgermeister Thomas Jung. Laut Filippi stünden mit Edeka und Schuh Mücke bereits die großen Hauptmieter fest, dazu gesellen sich noch der Drogeriemarkt Rossmann und Mister & Lady Jeans. Für 75 Prozent der Einkaufsfläche sowie für das Parkhaus seien bereits die Mietverträge unterschrieben, für den Rest der Fläche werde mit zwei Sportartikelhändlern, einem Textilhändler und einem lokalen Lebensmitteldiscounter noch Verhandlungen geführt.

Allerdings werde dieser in keinerlei Konkurrenz zu Edeka stehen, da es kaum Produktüberschneidungen geben werde, so Filippi weiter. Gerade der Ankermieter Edeka ist laut Oberbürgermeister Thomas Jung von besonderer Bedeutung, da momentan etwa 10 000 Fürtherinnen und Fürther zum Lebensmitteleinkauf in der Innenstadt lediglich Discounter oder kleinere Geschäfte zur Verfügung haben. Auch die Einzelhändler blicken laut der Innenstadtbeauftragten Karin Hackbarth-Herrmann dem „Hornschuch-Center“ positiv entgegen, Konkurrenz belebe schließlich das Geschäft. Jung spricht von der „Kernachse Drogeriemarkt Müller, Neue Mitte, Modehaus Wöhrl und Hornschuch-Center“, die den Fürtherinnen und Fürthern großstädtisches Einkaufserleben bescheren und dazu verführen soll, wieder in der Kleeblattstadt auf Shopping Tour zu gehen – ganz ohne Kabelsalat.

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