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2.1.2014 - Wirtschaft

Studie zur Weiterentwicklung der Innenstadt

Die Arbeiten für den neuen Einkaufsschwerpunkt „Neue Mitte“ und den Kinokomplex in der Gebhardtstraße laufen auf Hochtouren und auch die Wiederbelebung des ehemaligen Marktkaufareals steht auf dem Plan. Doch was wünschen sich Kunden und Geschäftsleute? Um diese Frage zu klären, hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg für Mittelfranken eine Studie in Auftrag gegeben, um Einzelhändler und Firmen bereits während der langen Bauzeit zu unterstützen und um herauszufinden, wie die Stadt in Sachen Einkaufen attraktiver werden kann. Die Ergebnisse der Umfrage, die das Unternehmen „SK Standort und Kommune“ durchführte, sind vor Kurzem vorgestellt worden.

Gerhard Fuchs (IHK-Geschäftsstellenleiter Fürth), Wirtschaftsreferent Horst Müller, Christian Bühler (Vorsitzender des IHK-Gremiums Fürth) und Winfried Weisenberger (Geschäftsführer SK Standort & Kommune Beratungs GmbH) präsentierten in einem Pressegespräch die Ergebnisse der Studie. Foto: Thomas Scherer

Gerhard Fuchs (IHK-Geschäftsstellenleiter Fürth), Wirtschaftsreferent Horst Müller, Christian Bühler (Vorsitzender des IHK-Gremiums Fürth) und Winfried Weisenberger (Geschäftsführer SK Standort & Kommune Beratungs GmbH) präsentierten in einem Pressegespräch die Ergebnisse der Studie. Foto: Thomas Scherer

Für die Studie wurden Daten der Stadt ausgewertet, Fußgänger gezählt und Geschäftsleute sowie Autofahrer befragt. Zudem wurden in den Geschäften die Postleitzahlen der Kunden ermittelt. Überraschend: Nicht wenige Nürnberger kommen schon heute nach Fürth. Vor allem die vielen Fachgeschäfte sind ein großes Plus, ist sich IHK-Geschäftsstellenleiter Gerhard Fuchs sicher.
 
Aber die Studie brachte auch Schwachstellen ans Licht: Die freien Parkplätze sind häufig schwer zu finden und einige der Parkhäuser nicht mehr auf dem neuesten Stand. Bis Herbst 2014 soll ein neues elektronisches Parkleitsystem greifen. „Wir würden dringend empfehlen, dass es mit Beginn der Eröffnungen vorhanden ist“, erklärte Christian Bühler, Vorsitzender des IHK-Gremiums Fürth. Auch ein Fußgängerleitsystem sei wichtig, um die Innen-, die Altstadt sowie attraktive Nebenlagen miteinander zu verbinden und um auf Sehenswürdigkeiten hinzuweisen. Hier hat die Stadt bereits reagiert: Bunte Aufpflasterungen und Beschilderungen sollen einen Brückenschlag zwischen den beiden Einkaufsvierteln schaffen
 
Für Wirtschaftsreferent Horst Müller enthält die Studie „vollkommen neue Erkenntnisse“. Und in Sachen „Neuer Mitte“ ist sich Müller sicher, dass die Einzelhändler wissen, wie wichtig die großen Ketten in der Stadt als Magnetbetriebe sind: Sie seien notwendig für die Frequenz. Die befragten Kunden der Studie waren zwar mit den Öffnungszeiten zufrieden, doch auch hier wäre eine Vereinheitlichung sinnvoll.
 
Horst Müller ist dankbar, dass IHK und Stadt die Einzelhändler weiter durch eine recht schwierige Phase begleiten und unterstützen. „Wir haben drei Großbaumaßnahmen, die fertig sein sollen. Wenn das alles so eintritt, dann können wir von einem goldenen Herbst reden.“

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