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1.7.2015 - Wirtschaft

Alle unter einem Dach

Mit einem Festakt hat das Unternehmen LPKF Laser & Electronics AG seinen neuen Verwaltungsbau auf dem Firmengelände in Stadeln eingeweiht. Im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller sowie zahlreichen Vertretern der am Bau beteiligter Gewerke nahmen Vorstandsvorsitzender Ingo Bretthauer sowie die Standortleiter Lars Ederleh und Markus König im Kreise der Mitarbeiter den Gebäudekomplex offiziell in Betrieb.

Die Standortleiter Lars Ederleh (li.) und Markus König (re.) sowie Konzernvorstand Ingo Bretthauer (Mitte) weihten das neue Bürogebäude in Stadeln ein. Auch OB Thomas Jung (2. v. li.) und Wirtschaftsreferent Horst Müller (2. v. re.) gratulierten. Foto: Wunder

Auf nunmehr insgesamt rund 6200 Quadratmetern Büro- und Fertigungsfläche bietet das neue Gesamtgebäude nicht nur Platz für die knapp 200 Angestellten, sondern auch ein großes Anwendungszentrum sowie mehrere Schulungs- und Tagungsräume. Der 1700 Quadratmeter große Neubau, der sich unmittelbar an das Bestandsgebäude anschließt, beherbergt die neue großzügige Haupteingangshalle sowie Besprechungs- und Büroräumen auf zwei Etagen.

Jung und Müller betonten, wie froh sie darüber seien, dass mit dem Einzug des Laserspezialisten im Jahr 2013 nicht nur der Leerstand der ehemaligen Fertigungshallen der Spiegelfabrik Lang beendet wurde, sondern sich auch noch ein innovatives Unternehmen, das derart expandiert, angesiedelt hat.

LPKF-Vorstandsvorsitzender Ingo Bretthauer sieht angesichts der Investition in die Zukunft des Unternehmens in dem Bau ein ideales Ambiente, um technologische Im-pulse zu setzen. Das Gebäude  präsentiere im Inneren den Anspruch, technologisch führend zu sein, sei zugleich aber auch ein attraktiver Ort für Mitarbeiter und Kunden sowie ein „wesentlicher Meilenstein für die positive Entwicklung des Geschäftsbereichs Kunststoffschweißen in der Zukunft.“ 

LPKF gehört zu den führenden Anbietern von Lasersystemen für die Produktion von elektronischen Bauteilen. Zirka 70 Prozent des Umsatzes werden in Asien erzielt von weltweit über 750 Mitarbeitern, davon rund 20 Prozent im Bereich Forschung und Entwicklung.

Die LPKF-Tochter LaserMicronics GmbH mit Standorten in Garbsen und Fürth ist Spezialist für die Mikromaterialbearbeitung mit ihren Lasersystemen und bietet Dienstleistungen von Machbarkeitsstudien bis hin zur Auftragsfertigung an, in der Kleeblattstadt mit dem Geschäftsbereich Laser Welding speziell im Bereich Laser-Kunststoffschweißen. Neuestes Projekt: die Erstellung sogenannter Ameisenroboterkörper. Bei der Laser-Direktstrukturierung-Technologie (LDS) schreibt ein Laserstrahl die gewünschten Strukturen auf einen Kunststoffkörper, der im Spritzguss aus einem additivierten Kunststoff hergestellt wird.

Auf sogenannten Ameisenrobotern können mit einer speziell von LPKF entwickelten Methode mechanische und elektronische Funktionen vereint werden. Foto: LPKF

In einem stromlosen Metallisierungsbad bauen sich anschließend Leiterbahnen auf, so entstehen 3-D-Schaltungsträger, die mechanische und elektronische Funktionen ver-einen. Die  Ameisenroboter können miteinander kommunizieren und stimmen ihre Handlungen und Bewegungen aufeinander ab. Jede einzelne Ameise trifft ihre Entscheidungen autonom, ordnet sich dabei aber dem gemeinsamen Ziel unter und trägt so ihren Teil zur Lösung der anstehenden Aufgabe bei.

Im Alltag haben sich LDS-Bauteile bereits fest etabliert, beispielsweise in Smartphone-Antennen, Drucksensoren oder in der Medizintechnik.
 

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