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24.3.2015 - Wirtschaft

Ehemaliges Quelle-Kaufhaus wird modernisiert

Während sich die Fürther Bürgerinnen und Bürger über die neuen Einkaufsmöglichkeiten in den geraden eröffneten Geschäften des Hornschuch-Centers und der Neuen Mitte freuen, geht die Entwicklung des Einzelhandels in der Innenstadt kontinuierlich weiter: Das ehemalige Quelle-Gebäude an der Fürther Freiheit wird generalsaniert und soll künftig noch mehr Läden einen attraktiven Standort bieten.

Insgesamt 15 000 Quadratmeter Mietfläche zählt das Gebäude an der Ecke Fürther Freiheit und Gustav-Schickedanz-Straße, in dem neben Einzelhandel, Büros und Praxen ab Anfang April auch ein Fitness-Studio untergebracht ist. Doch um auch in Zukunft als attraktiver Standort wahrgenommen und sich gegenüber Neuer Mitte und Hornschuch-Center behaupten zu können, müsse das Haus deutlich aufgewertet werden, so Vertreter der Investorengruppen Erwe Real Estate und Art-Invest Real Estate, die das 1977 errichtete Haus 2013 erworben hatten, und dieser Tage das mit dem Modehaus Wöhrl entwickelte Konzept für die Zukunft vorstellten.


Modernisierung Quelle-Kaufhaus

Eine erste Illustration zeigt, wie sich die Verantwortlichen das neue „Carré Fürther Freiheit“ vorstellen. Illustration: Erwe Real Estate

Ankermieter ist und bleibt das Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg, das im vergangenen Sommer seinen Mietvertrag vorzeitig um 15 Jahre verlängerte. „Wöhrl ist ein wichtiger Partner, der sich ganz klar zu diesem Standort bekennt“, so Rüdiger Weitzel, Geschäftsführer von Erwe Real Estate. Und auch Wöhrl-Vorstand Robert Rösch freut sich, dass die neuen Vermieter das ehemalige Quelle-Kaufhaus modernen Anforderungen anpassen wollen.

Transparenter, einladender, offener und architektonisch dem Umfeld angeglichen – so soll der Komplex in Zukunft wirken. Nicht nur innen wird das Gebäude deshalb auf Vordermann gebracht, sondern auch von außen soll es dank viel Glas und Naturstein in neuem Glanz erstrahlen. Um den „burgartigen“ Charakter des Hauses zu beseitigen, wollen die Investoren zudem die Überbauten an der Fürther Freiheit und der Gustav-Schickedanz-Straße begradigen und die Fassade bis zum Boden ziehen.

Bedenken, dass zu viel öffentlicher Raum verloren geht, zerstreuen Rüdiger Weitzel und Oberbürgermeister Thomas Jung. Denn ein Teil der Fläche gehöre bereits zum Objekt. Für die Erweiterung benötige man lediglich einen 55 Zentimeter breiten Streifen an der Gustav-Schickedanz-Straße und einen 1,53 Meter breiten Teil des Fußweges an der Fürther Freiheit – insgesamt etwa 118 Quadratmeter. „Für Geh- und Radweg bleibt aber ausreichend Platz“, stellen Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller klar.

Wenn alles glatt läuft, beginnt bereits in wenigen Monaten der Umbau, der während des Geschäftsbetriebs stattfindet. Im Herbst des kommenden Jahres sollen dann die Arbeiten beendet sein und weitere Mieter im „Carré Fürther Freiheit“ Platz finden.
 

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