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17.9.2015 - Wirtschaft

Startschuss für Ludwig-Erhard-Zentrum

Das Großbauprojekt hinter dem Rathaus ist nun auch offiziell auf dem Weg: Gestern erfolgte der Startschuss für den Neubau des Ludwig-Erhard-Zentrums, der auf dem Parkplatz gegenüber dem Geburtshaus des früheren Bundeskanzlers und Vaters der sozialen Marktwirtschaft entstehen soll. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2017 geplant. Der Entwurf stammt vom Architektenbüro Reinhard Bauer, das sich 2013 bei einem landesweiten Wettbewerb durchgesetzt hatte.

Ludwig Erhards Urenkel Stefan, Stadtbaurat Joachim Krauße, OB Thomas Jung, Bayerns Finanzminister Markus Söder, Evi Kurz, Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreises, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Gunther Oschmann, Vertreter der Gründungsstifter und die beiden Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber und Carsten Träger (v. li.) beim Spatenstich für das Ludwig-Erhard-Zentrum. Foto: Mittelsdorf

Initiatorin Evi Kurz vom Ludwig-Erhard-Initiativkreis hatte im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt. Und so kamen zahlreiche namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zum Spatenstich. Darunter auch die bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann und Markus Söder, die wie Oberbürgermeister Thomas Jung die nationale Bedeutung des Vorhabens betonten. "Das Ludwig-Erhard-Zentrum erhält von der Bundesregierung eine Förderung wie kein anderes Projekt in Deutschland", strich der Fürther Rathauschef heraus. Das zeige, welchen Stellenwert es habe und welche Bedeutung ihm beigemessen wird.

Innenminister Herrmann sprach davon, dass hier zukünftig "ein wichtiges Kapitel deutscher Zeitgeschichte" authentisch präsentiert werde. Das sei dem Bund und dem Freistaat viel wert: "Fast vier Millionen Euro, außerdem die vollständigen Betriebskosten bis 2018 steuert der Freistaat Bayern zu den rund 15 Millionen Euro Gesamtkosten bei." Rund sechs Millionen Euro investiere der Bund. Weiter 4,1 Millionen Euro kämen aus dem Topf des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt.

Die Kleeblattstadt trägt mit 1,3 Millionen Euro zur Finanzierung bei. Aus der Wirtschaft kommen weitere Spendenmittel hinzu, um die Kurz mit großem Einsatz geworben hat. Dafür und vor allem für ihre Beharrlichkeit bekam die Fürtherin, die 2010 mit der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Fürth ausgezeichnet worden war, viel Lob von den Festrednern. Bis an die "Grenzen der physischen und psychischen Belastung" habe sie sich laut Finanzminister Söder für das ehrgeizige Projekt ein- und es schließlich auch durchgesetzt

Ihr Ziel ist es, wie sie sagte, das Zentrum der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland zu errichten, in dem intensiv Forschung betrieben und nach Lösungen für aktuelle politische und wirtschaftliche Probleme gesucht werden soll. Dazu suche der Ludwig-Erhard-Initiativkreis Erinnerungen an den prominenten Fürther oder das Geschäft seiner Eltern. Das könnten Fotos, Briefe, Rechnungen, Firmenunterlagen, Korrespondenz jeglicher Art oder Notizen sein.

Weitere Infos unter Links im rechten Bereich dieser Seite.

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