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3.3.2015 - Wirtschaft

Startschuss für neue Norma-Zentrale

Auch nach dem Tod von Manfred Roth fühlt sich der europaweit tätige Lebensmittel-Discounter Norma der Heimatstadt seines Firmengründers verbunden. Das betonten die Vorstände Gerd Köber und Robert Tjón ebenso wie der Fürther Niederlassungsleiter Christoph Hegen beim Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale im Gewerbegebiet Hardhöhe West.

Jetzt geht's los: Andreas Kiermeier vom Baunternehmen Goldbeck, Christoph Hegen, Niederlassungsleiter Fürth, Stadtbaurat Joachim Krauße, Oberbürgermeister Thomas Jung, Vorstand Gerd Köber, Wirtschaftsreferent Horst Müller sowie Wilhelm Polster und Klaus Teichmann von der Manfred-Roth-Stiftung (von links) beim Spatenstich für den neuen Norma-Verwaltungstrakt auf der Hardhöhe. Foto: Mittelsdorf

Jetzt geht's los: Andreas Kiermeier vom Baunternehmen Goldbeck, Christoph Hegen, Niederlassungsleiter Fürth, Stadtbaurat Joachim Krauße, Oberbürgermeister Thomas Jung, Vorstand Gerd Köber, Wirtschaftsreferent Horst Müller sowie Wilhelm Polster und Klaus Teichmann von der Manfred-Roth-Stiftung (von links) beim Spatenstich für den neuen Norma-Verwaltungstrakt auf der Hardhöhe. Foto: Mittelsdorf

Man wolle das Vermächtnis des geborenen Fürthers weiterführen und daher ein klares Bekenntnis zur Kleeblattstadt abgeben. Auf dem 21500 Quadratmeter großen Gelände, das sich unmittelbar neben dem imponierend großen, Ende 2013 eröffneten Logistikzentrum für Nordbayern befindet, entsteht ein vierstöckiger Verwaltungstrakt mit 7000 Quadratmetern Bürofläche, einem 1800 Quadratmeter großen Kellergeschoss und 245 Parkplätzen. 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen darin Platz finden und von hier aus die 1450 Filialen und die etwa 13000 Beschäftigten betreuen.

Die Entscheidung, dem Gründungsstandort des Unternehmens treu zu bleiben, war laut Oberbürgermeister Thomas Jung von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt. Nach dem Quelle-Aus im Krisenjahr 2009 habe Roth "Flagge gezeigt" und es sei gelungen, zusammen mit der bayerischen Staatsregierung Ansiedlung und Erweiterung auf der Hardhöhe auf den Weg zu bringen. "Nach dem Wegfall von Grundig und Quelle war es sehr wichtig, dass Norma mit der hohen Mitarbeiterzahl Fürth erhalten bleibt", erklärte der Rathauschef.

Für die neue Zentrale bringt der Discounter laut Köber wieder einen zweistelligen Millionenbetrag auf. Das Gesamtinvestitionsvolumen im neuen Gewerbegebiet beläuft sich auf insgesamt rund 35 Millionen Euro. Man trage damit auch der jüngsten Entwicklung Rechnung, so der Vorstand. Denn seit 2010, dem Todesjahr von Manfred Roth, nach dem auch die wichtigste Straße auf dem Areal benannt ist, sei der Konzern um 20 Prozent gewachsen. Auch dank des Internethandels unter norma24.de.

Trotzdem werde man keinen Protz-, sondern einen Nutzbau errichten, der auch energetisch auf dem neuesten Stand ist und 2016 bezugsfertig sein soll. Auf der 46000 Quadratmeter großen Fläche der bisherigen Zentrale in der Würzburger und der Hansastraße entsteht nach Firmenangabe ein Mix aus Wohnen und Gewerbe. Verhandlungen gebe es bereits mit einem Unternehmen, das hier erweitern will. Da aber noch kein Abschluss erfolgt ist, wolle man noch keine Namen nennen.

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