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5.2.2015 - Bauprojekte

Wilhem Löhe Hochschule will anbauen

Mit 28 Studierenden hatte die Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) zum Winter-Semester 2012/2013 ihren Betrieb in den Räumen der alten Schickedanz-Villa im Südstadtpark aufgenommen. Mittlerweile lernen und forschen über 200 Studierende an der staatlich anerkannten privaten Hochschule für angewandte Wissenschaften unter Trägerschaft der Diakonie Neuendettelsau; bis zu 550 sollen es noch werden.

So könnte der Campus der WLH in einigen Jahren aussehen: ein Modell des geplanten Anbaus. Foto: Wunder

Der moderne Campus mit den fachübergreifend ausgerichteten Studiengängen bietet optimale Voraussetzungen für eine Karriere in der Wachstumsbranche Gesundheits- und Sozialwirtschaft - so ist es nicht verwunderlich, dass der Ansturm groß ist. Die Hochschule beabsichtigt daher, sich auch räumlich zu erweitern und einen Anbau vorzunehmen. Denn schon jetzt müssten externe Räume – etwa im ökumenischen Südstadtzentrum und in der Merkurstraße – angemietet werden, um den akuten Raumbedarf decken zu können, erläutert Uni-Kanzlerin Sabine König. Gemeinsam mit Architekt Gerhard Guggenberger präsentierte sie erste Überlegungen: So sollen bis 2017 an der Seite zur Flößaustraße zwei würfelförmige Erweiterungsbauten mit einer Größe von 20 mal 17 Metern, die über eine verglaste Aula miteinander verbunden sind, entstehen.

Kanzlerin Sabine König, Professor Jürgen Zerth, Leiter des Forschungsinstituts IDC, Architekt Gerhard Guggenberger und Stadtbaurat Joachim Krauße (v. li.). Foto: Wunder

Von den Entwürfen zeigte sich nicht nur Stadtbaurat Joachim Krauße angetan. Auch der Baukunstbeirat, dem die Pläne vorgestellt worden waren, rückte von seinem Veto ab. Der Grund: Der Landschaftsplaner des Südstadtparks, Gerd Aufmkolk, zeigte sich den Plänen gegenüber sehr aufgeschlossen. Bedingung war, dass die Erweiterungsbauten sich der Villa unterwerfen sollten. „Durch die klar ablesbaren Formen der beiden Kuben, die deutlich kleiner sind als die Villa, ist dies voll erfüllt“, so Architekt Guggenberger. Zudem werde die 100 000 Quadratmeter große Parkfläche nur geringfügig verkleinert: „Die Gebäude der Hochschule und Musikschule beanspruchen jetzt 3,2 Prozent der Grünanlage. Mit den Neubauten würden es knapp unter vier Prozent sein.“

Der Anbau, betonte Krauße, sei im Übrigen keinesfalls ein neues Ansinnen. Im Gegenteil: Vor der Ansiedlung der WLH in der ehemaligen Schickedanz-Villa sei der Hochschule von der Stadt zugesichert worden, dass eine Erweiterung möglich sei. „Das Ende der Baumaßnahmen im Park ist damit jedoch erreicht“, stellte Krauße aber auch klar.

Nun müssen sich die städtischen Gremien mit den Plänen auseinandersetzen. „Geht alles reibungslos, könnten 2017 die ersten Studierenden die neuen Räumlichkeiten mit Leben füllen“, hofft Kanzlerin König.

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