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24.5.2017 - Wirtschaft

Wochenmarkt-Konzept verabschiedet

In seiner heutigen Sitzung hat sich der Fürther Stadtrat mit großer Mehrheit für die Verwirklichung eines von Wirtschaftsreferent Horst Müller vorgelegten, neuen Konzeptes für den Wochenmarkt ausgesprochen. Das Gremium folgte damit den Empfehlungen des Wirtschaftsausschusses, der bereits am Montag grünes Licht für die Planungen gegeben hatte.

Die Planung für einen Stand des neuen Wochenmarktes.
Grafik: querwärts Architekten

Sie sehen vor, dass rund 20 attraktiv gestaltete Marktbuden zwischen der Adenaueranlage und der Fürther Freiheit links und rechts der früheren Bustrasse errichtet werden. Laut Vertretern des in Nürnberg beheimateten Planungsbüros "querwärts" erfolgt die Platzierung so, dass viel Raum zwischen den Ständen bleibt und sie auch zum Teil schräg angeordnet sind. Wie Müller in der Sitzung betonte, sei die Resonanz bei potentiellen Beschickern sehr gut: "Es gibt 30 Interessenten für den Warenverkauf zum Beispiel von Obst, Gemüse, Blumen, Feinkost, Käse, Wurst und Fleisch, zwei für den Bereich Verkauf und Verzehr und acht für das gastronomische Angebot."

Wer schließlich zum Zuge kommt, soll im Herbst nach einer öffentlichen Ausschreibung entschieden werden. Zudem müssen vor der Umsetzung infrastrukturelle Maßnahmen wie die Versorgung der Flächen mit neuen Kanälen, Strom- und Wasserleitungen sowie der Bereitstellung von Toilettenanlagen abgeschlossen sein. Erst dann ist der Aufbau der unterschiedlich großen Holzbuden möglich.

So könnte der Wochenmarkt von oben in Blickrichtung Fürther Freiheit aussehen. Grafik: querwärts Architekten

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 1,9 Millionen Euro. Eine stolze Summe, räumt auch der Wirtschaftsreferent ein. Allerdings profitierten nach seiner Ansicht von der neuen Ausstattung auch zahlreiche Veranstaltungen, die im Bereich der Freiheit stattfinden. Zudem rechne er mit der Beteiligung von Sponsoren. Die höheren Betriebskosten will Müller mit erhöhten Standgebühren in Schach halten. Wenn der Markt sich etabliert hat, bestehe aus seiner Sicht die Chance, dass er sich selbst finanziert.

Für den Wirtschaftsreferenten stellen attraktive Wochenmärkte einen wichtigen Standortfaktor für Innenstädte dar. "Nachdem es gelang, mit der Neuen Mitte, dem Hornschuchcenter, dem Carré Fürther Freiheit und bald auch City-Center dem Handel wieder neue, positive Impulse zu verleihen, sollten wir uns diese Chance nicht entgehen lassen", empfahl er. Und auch für Oberbürgermeister Thomas Jung überwiegen die Chancen die mit dem Projekt verbundenen Risiken.

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