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11.4.2018 - Wirtschaft

Neue Pächter für das Gasthaus "Grüner Baum"

In die Traditionsgaststätte "Grüner Baum" kehrt bald neues Leben ein. Vor zwei Jahren hat die Fürther Unternehmerfamilie Streng das historische Gebäude in der Gustavstraße gekauft und vor wenigen Monaten mit den umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten begonnen. Nunmehr wurden mit Norbert Zylka und Markus Binder auch die neuen Pächter vorgestellt. Ende dieses Jahres soll das fast 400 Jahre alte Gasthaus im neuen Glanz erstrahlen und wiedereröffnet werden.

Architekt Klaus Madinger, Markus Binder, Norbert Zylka, OB Thomas Jung, Architektin Almuth Veh, Wirtschaftsreferent Horst Müller und Philipp Streng (v. li.) im Innenhof vor dem Gustav-Adolf-Brunnen. Foto: Willi Ebersberger

Mit der Augustiner Bräu München hatten die Eigentümer schon bald eine Brauerei im Boot, die Pächtersuche dauerte da "schon etwas länger", wie Philipp Streng zugab. Doch das vorgelegte Konzept des Duos Binder-Zylka und auch ihr bisheriges Wirken in München, Erlangen und Nürnberg hat Streng überzeugt: "Sie haben bewiesen, dass sie es können", so der Bauherr kurz und knapp. 

Markus Binder (44) war zuletzt in München vor allem als Gastronomieberater tätig, Norbert Zylka (48) ist seit fünf Jahren Mitgesellschafter im "Parks" in Nürnberg. Das Gasthaus "Grüner Baum" soll unter ihrer Regie wieder ein "Ort für alle Fürther" werden, ein "gestandenes fränkisch-bayerisches Wirtshaus" mit einem Hauch Moderne. Dabei schwebt ihnen ein „multifunktionales Nutzungskonzept mit gutem Essen und Bier sowie Musik, Kultur und Unterhaltung“ vor. Ins Detail wollten die beiden seit vielen Jahren befreundeten Pächter allerdings noch nicht gehen. "Da gehen wir mit Ruhe und Bedacht an die Sache ran", erklärte Zylka. Man müsse das ein oder andere auch erstmal ausprobieren. Dass beide Parteien – Eigentümer und Pächter – an den Erfolg ihrer Mission glauben, zeigt schon die zehnjährige Laufzeit des Pachtvertrags mit Option auf weitere fünf Jahre.

Oberbürgermeister Thomas Jung jedenfalls ist hocherfreut, dass der „Grüne Baum“ in der Gustavstraße bleibt und so das gesellschaftliche Leben in Fürth wieder bereichert. "Es gibt einfach nichts Vergleichbares", so Jung. Für Wirtschaftsreferent Horst Müller wäre es ein „herber Schlag“ gewesen, wenn das nicht nur gastronomische "Herz der Gustavstraße" aufgehört hätte zu schlagen.
Doch zunächst wartet auf die Beteiligten noch eine Menge Arbeit. So werden die verschiedenen Gasträume renoviert und neu möbliert, die alte Küche wird vergrößert und nach hinten verlegt und auch der große Saal mit Bühne im Obergeschoss wird gründlich aufgemöbelt. Im Innenhof soll der dortige "Gustav-Adolf-Brunnen" wieder sprudeln, es werden Bäume gepflanzt und es entstehen zudem kleine Lauben zum geselligen Beisammensein. Das alte Gemäuer versprüht "sehr viel Charme", stellten Zylka und Binder fest – und genau den wollen sie herausarbeiten. 

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