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1.12.2010 - Bauprojekte

Drittes Standbein der Wissenschaftsstadt

Nachdem sich sowohl im Februar 2009 bei der Bekanntgabe, dass die Diakonie Neuendettelsau in der Schickedanzvilla eine Privatuniversität errichten will, und beim Spatenstich mit Innenminister Jochim Herrmann im Januar diesen Jahres der Südstadtpark schneebedeckt präsentiert hatte, ließen die weißen Flocken auch beim dritten wichtigen Termin – dem Richtfest – nicht lange auf sich warten. Bereits nachts begann es zu schneien und so zeigte sich das Gelände, das bald einen Universitätscampus beherbergen soll, einmal mehr in winterlichem Weiß. Trotzdem war dies nicht der Grund, warum Oberbürgermeister Thomas Jung bei den Feierlichkeiten von einem „Wintermärchen“ sprach, das sich nun erfüllt.

Richtfest für die Privatuniversität der Diakonie Neuendettelsau im Südstadtpark mit Professor Hermann Schoenauer, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Landtagsabgeordneten Horst Arnold, Oberbürgermeister Thomas Jung, IDC-Geschäftsführer Markus Horneber, Professor Peter Oberender und Privatdozent Jürgen Zerth (v. li.). Foto: Mittelsdorf

Denn für das Stadtoberhaupt stellt das Lehr- und Forschungsinstitut, das ab Mitte nächsten Jahre seinen Betrieb in dem 1910 errichteten und 1937 von Gustav Schickedanz umgebauten Gebäude aus der Gründerzeit aufnehmen soll, neben dem Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) und dem neuen Fraunhofer Institut im Golfpark eine dritte wichtige Säule der Wissenschaftsstadt Fürth dar. Es entstehe eine hochmoderne Forschungseinrichtung, von der die ganze Stadt profitieren werde. Zudem sei nun endlich eine ideale Nutzung der historisch bedeutsamen Villa erreicht. „Ich bin sicher, dass von hier aus wichtige Impulse für das Zukunftsthema Gesundheit gegeben werden“, sagte Jung.

Die drei Studiengänge Pädagogik im Gesundheitswesen, „Health Care Management“ und Gesundheitsökonomie werden an der aufgrund der internationalen Ausrichtung „International Dialog College and Research Institute“ (ICD) genannten Universität angeboten. Nach Angaben von Professor Hermann Schoenauer, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, haben sich bereits über 80 Studenten eingeschrieben. Unterrichtet werden sie derzeit noch in Ausweichquartieren in Nürnberg.

„Mit dem IDC, das einzigartig in Deutschland ist, reagieren wir in Forschung und Wissenschaft auf die Entwicklung unserer älter werdenden Gesellschaft“, erklärte er. Man werde in dem Forschungsinstitut wichtige Produkte und Dienstleistungen für das Sozial- und Gesundheitswesen entwickeln. Vom Bildungsministerium habe man bereits Forschungsaufträge erhalten.

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