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30.8.2010 - Wirtschaft

P&P Gruppe kauft Quelle-Immobilien

Kaum ein Jahr nach der Insolvenz kehrt in die ehemaligen Quelle-Liegenschaften neues Leben ein. Die Fürther P&P Gruppe Bayern GmbH investiert rund 35 Millionen Euro in die Gebäude und wagt damit „den Startschuss in einen neuen Bereich“, wie P&P- Geschäftsführer Michael Peter erklärte. Das Wohnbau-Unternehmen, Spezialist für Neubauten und Sanierungen, hat acht von neun der noch leerstehenden Quelle-Immobilien gekauft. „Next“, so lautet der Name des Projekts, der, laut Peter auch Programm sein soll: „Wir verbinden mit diesem Motto eine positive Zukunft und schließen so an die Visionen der Quelle-Gründer an, welche in der Nachkriegszeit den Mut hatten, aus dem Nichts ein zukunftsorientiertes Unternehmen zu gründen.“ Mit dem Pfeil als Logo wolle man deutlich machen, dass es nach vorne gehe. Oberbürgermeister Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller zeigten sich bei der offiziellen Vorstellung sehr erfreut, dass sich mit P&P einer der „bedeutendsten, regionalen Bauträger“ für diesen Schritt entschieden hat und bezeichneten dies als „Ideallösung“.

Mit dem Pfeil im Logo will P&P- Geschäftsführer Michael Peter (re) deutlich machen, dass es nach der Quelle-Insolvenz wieder nach vorne geht, was Oberbürgermeister Jung (Mitte) und Wirtschaftreferent Müller nur unterstreichen können. Foto: Bidner-Wunder.

Einen Teil der 30 000 Quadratmeter Gesamtfläche nimmt das Objekt in der Flößaustraße 22-24 ein. Dort plant das Immobilienunternehmen auf 10 000 Quadratmetern einen großzügigen Gewerbepark. „Erste Besichtigungen haben bereits diese Woche stattgefunden“, erzählt der Geschäftsführer stolz. Der OB rechnet je nach Besetzung mit 200 bis 300 neuen Arbeitsplätzen und weist darauf hin, dass man momentan mit einer Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent schon um 0,2 Prozent besser dastehe als vor der Quelle-Pleite.

In den restlichen Gebäuden entstehen insgesamt zirka 300 Wohnungen. Ein Großteil davon an der Hornschuchpromenade 11-13 sowie in der Nürnberger Straße 56-58. Dort baut P&P rund 10 000 Quadratmeter Wohnraum um und beweist dabei Fingerspitzengefühl: Die Gebäudesubstanz wird von Grund auf saniert ohne wertvolle Bauteile zu beschädigen. Ähnliches hat die Fürther Firma mit der Jakobinenstraße 5-7 vor. Hier ist darüber hinaus ein Neubau geplant. In zwei weiteren Projekten integriert die P&P- Gruppe Wohnungen mit einer Gesamtfläche von zirka 1 500 Quadratmetern.

Unter dem Motto „Business Wohnen“ plant die P&P Gruppe 65 großzügige, möblierte Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen in der Königswarter Straße 84. Zusätzliche Gemeinschaftsräume, wie eine Lounge als zentraler Treffpunkt, sollen die Appartements zu einer echten Alternative zum Leben im Hotel machen. Weiterer Pluspunkt: die perfekte Verkehrsanbindung mit einer U-Bahn-Haltestelle direkt vor der Türe. Bezogen werden können die ersten Wohnungen voraussichtlich Ende 2011. „Dank P&P kann man sagen, dass wir das Quelle-Immobilien Thema im Kern gelöst haben“, freut sich Jung.

Das ehemalige Retourenlager in der Leyher Straße ist nun mit seinen 27 000 Quadratmetern das einzige noch ungenutzte Gebäude aus Quelle-Zeiten. Doch auch hier ist man nicht untätig. „Auf 4 000 Quadratmetern könnte hier bald die größte Bowlingbahn Bayerns entstehen“ lässt Wirtschaftsreferent Müller wissen.

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