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24.11.2010 - Wirtschaft

Ziel erster Arbeitsmarkt

Die ARGE Fürth beteiligt sich am Modellprojekt Bürgerarbeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. In Fürth sind die Zielgruppe alleinstehende Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Zum einen, „damit sich Langzeitarbeitslosigkeit nicht schon in diesen jungen Jahren verfestigt“, erklärt Sabine Sprethuber, stellvertretende ARGE-Leiterin, zum anderen gebe es bereits die – erfolgreichen – Projekte „Pakt50“ für ältere Menschen und „Tandem“ für Alleinerziehende und Familien.

Machen Werbung für das Modellprojekt Bürgerarbeit: Rechtsreferent Christoph Maier, stellvertretende ARGE-Leiterin Sabine Sprethuber, Thomas Mörtel von der Kreishandwerkerschaft und Christian Nowak vom IHK-Gremium (v. li.). Foto: Claudia Wunder

Die Bürgerarbeit selbst steht allerdings erst am Ende einer mindestens sechsmonatigen intensiven Aktivierungsphase, in deren Verlauf es nur um ein Ziel geht: Die Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt. „Die Menschen wollen arbeiten, suchen intensiv und haben eine Chance verdient“, unterstreicht Sprethuber. Führen die verstärkten Vermittlungsaktionen nach einem halben Jahr nicht zu einer Festanstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt, kommt die sozialpädagogisch begleitete Bürgerarbeit ins Spiel.

Rund 60 Plätze stehen in Fürth – bei der Stadt oder in den Wohlfahrtsverbänden – zur Verfügung. Ähnlich wie bei den Ein-Euro-Jobs geht es um gemeinnützige Aufgaben und Arbeitsplätze, die keine regulären Stellen verdrängen dürfen. Der Unterschied: Die Beschäftigten bekommen tariflich festgelegtes Gehalt, das vom Bund mit 1080 Euro im Monat bezuschusst wird. Das Arbeitsverhältnis kann bis zu drei Jahre dauern. Im Januar 2011 beginnt in Fürth die Zuweisung.

Doch von den knapp 400 von der ARGE angeschriebenen Männern und Frauen konnten bereits 97 in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Intensiv unterstützt wird die ARGE in ihren Bemühungen durch Thomas Mörtel, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, und Christian Nowak vom IHK-Gremium Fürth, die bei ihren Mitgliedern massiv Werbung machen wollen. „Bei dem zu erwartenden Fachkräftemangel kommen die Firmen gar nicht drum herum, auch bei der ARGE anzuklopfen“, findet Mörtel. Und Nowak appelliert an das soziale Gewissen: „Unternehmen könnten Langzeitarbeitslose auch einstellen, wenn sie gerade keine zusätzliche Kraft brauchen – wenn man den Menschen Perspektiven eröffnet, kann sich dieses Engagement langfristig für die Wirtschaft auch lohnen.“

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