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25.3.2010 - Wirtschaft

Krönung der Wissenschaftsstadt

Im Golfpark Fürth entsteht ein neues Fraunhofer Institut, das nicht nur auf dem Gebiet der Materialforschung, sondern auch in architektonischer und städtebaulicher neue Maßstäbe setzten wird. Zusammen mit Professor Heinz Gerhäuser, Leiter des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS), und Randolf Hanke vom Entwicklungszentrum für Röntgentechnik (EZRT) stellten Oberbürgermeister Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller die Planungen für einen Gebäudetrakt vor, der an die sich derzeit im Bau befindliche Technikhalle anschließt.

 

Dieser Entwurf zeigt das den Gebäudetrakt des Fraunhofer Instituts, das sich an die bereits im Bau befindliche Prüfhalle anschließt.

Grafik: Beeg Geiselbrecht Lemke Architekten GmbH

Wie ein wellenförmiges Band soll sich der Neubau zwischen der Flugplatzstraße und dem Golfplatz entlang ziehen. Der Entwurf greift damit in architektonischer Form Themen auf, die am Standort erforscht werden: nämlich elektromagnetische Wellen und Röntgenstrahlen. In dem laut Hanke und Gerhäuser in Deutschland einzigartigen Zentrum für Materialprüfung können auch große Bauteile aus der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie zerstörungsfrei und mit modernster Technik untersucht werden. Ein weiteres Aufgabengebiet ist das Durchleuchten von ganzen Containern und damit das Thema Sicherheit.

Kein Wunder also, dass Jung von der „Krönung der Wissenschaftsstadt Fürth“ durch das neue Institut spricht. Neben dem Standort in der Uferstadt, wo das EZRT bislang beheimatet ist und sich ein zweites Standbein erhalten will, sowie der Privatuniversität der Diakonie Neuendettelsau für Pflegemanagement im Südstadtpark werde sich das frühere Flughafengelände in Atzenhof zum einem weiteren Schwerpunkt entwickeln und dazu beitragen, dass sich die Kleeblattstadt als Forschungshochburg in Bayern etabliert. 500 Wissenschaftler werden dann laut OB in Fürth beschäftigt sein, etwa die Hälfte im neuen Fraunhofer Institut.



Pläne für neues Fraunhofer Institut im Golfpark vorgestellt

Stellten die Pläne für das Institutsgebäude vor: Verwaltungsdirektor Dittrich, OB Jung, EZRT-Leiter Hanke Leiter Wirtschaftsreferent Müller und IIS-Leiter Professor Gerhäuser (v. li.). Foto: Mittelsdorf

Dass im Golfpark eine derart große Einrichtung entsteht, begründet Gerhäuser mit den optimalen Forschungsmöglichkeiten, die man vorfinde. So garantierten Optionsflächen, eine Weiterentwicklung des Instituts auch für Themen, die aufgrund des rasanten technologischen Fortschritts bislang noch gar nicht abzusehen seien.

Neben Laborhallen und Büros wird der Neubau auch einen Saal für Vorlesungen beherbergen So können Theorie und Praxis in Einklang gebracht werden. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 20 Millionen Euro, wobei Bund und Freistaat je die Hälfte davon aufbringen. Während die Technikhalle bereits ab September seinen Betrieb aufnehmen soll, rechnet Hanke damit, dass das neue Institutsgebäude Ende 2012 bezugsfertig ist. Spätestens dann erwarten sich Jung und Müller einen weiteren positiven Effekt durch die Ansiedlung des Fraunhofer Instituts. Wie in der Uferstadt werde sie dazu führen, dass weitere Firmen und Betriebe die Nähe zu dieser Forschungseinrichtung suchen, ist sich der Wirtschaftsreferent sicher: „Und das wird der Vermarktung dieses Geländes einen weiteren enormen Schub geben.“

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