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21.1.2015

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

wir stehen am Beginn eines spannenden Jahres, das viele Veränderungen bringen wird. An erster Stelle sind dabei natürlich die für 12. März vorgesehene Eröffnung der ersten Geschäfte der Neuen Mitte Fürth sowie des Hornschuch-Centers zu nennen. Top-Ereignisse, die in ihrer Bedeutung sicher mit der Eröffnung der Uferpromenade und des Thermalbads im Jubiläumsjahr 2007 vergleichbar sind. Zumal 2015 auch die Fertigstellung der Dreifach-Sporthalle am Schießanger sowie der Startschuss der Bauprojekte Erweiterung Jüdisches Museum, Ludwig-Erhard-Haus und die grundlegende Sanierung des ehemaligen Quelle-Kaufhauses folgen.

Darüber hinaus beginnen die Planungen für die Begrünung des Theatervorplatzes und des Helmplatzes. Und auch wenn über dem Kino noch ein Fragezeichen steht – der Trend für die Innenstadt ist eindeutig positiv: 2015 bringt mehr Kultur, mehr Urbanität, mehr Zentralität, mehr Grün. Dafür haben wir im vergangenen Jahr die Weichen gestellt und erste Erfolge sind sicht- und erlebbar. Dazu gehört auch, dass bei den städtischen Finanzen eine Kehrtwende vollzogen wurde. Konnten 2014 4,4 Millionen Euro Schulden abgebaut werden, lautet das Minimalziel für 2015 mindestens drei Millionen.

Auch bei der Kinderbetreuung kommen wir gut voran. 2014 konnten fünf Kinderkrippen eröffnet und zwei weitere ausgebaut werden – ein Rekord. Heuer kommen noch zwei in der Angerstraße und im Rennweg hinzu. Das genügt, um den aktuellen Bedarf zu decken. Bei den Hortplätzen sowie der Mittags- und Ganztagesbetreuung verzeichnen wir ebenfalls einen Spitzenstand: 60 Prozent der Grundschüler werden tagsüber außerschulisch versorgt. Aufgrund der Zuzüge und der steigenden Geburtenrate gilt unser Augenmerk nun wieder mehr den Kindergärten. Während in anderen Städten solche Einrichtungen geschlossen werden, planen wir, 50 neue Plätze zu schaffen – unter anderem in der Angerstraße.

Ganz erfreulich ist für mich, dass wir auch im Bereich Umwelt weitere Fortschritte erzielen können. Die Nutzung von Solarstrom wächst und der Anteil an erneuerbarer Energien liegt im Stadtgebiet Fürth derzeit bei etwa 8,8 Prozent. Zum Vergleich: In Nürnberg sind es zwei und in Erlangen 2,4 Prozent. Große Hoffnungen setze ich auf die Nutzung von Elektrofahrzeugen, haben sie doch das Potenzial, durch ihre geräusch- und schadstoffarme Technik für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität in den Städten zu sorgen. In der Stadtverwaltung wollen wir bei Beschaffungen Elektroautos den Vorzug geben. Wo dies aus technischen Gründen noch ausgeschlossen ist, sollen zumindest Hybridfahrzeuge zum Einsatz kommen.

Eine Wende steht uns in den nächsten Monaten auf dem Wohnungsmarkt bevor. In Hinblick auf das Ziel, dass Fürth eine überschaubare Großstadt bleiben soll, sind die Grenzen des Wachstums nun weitgehend erreicht. Eine Steigerung der Einwohnerzahlen wie in den Jahren 2013 und 2014 um jeweils 2000 wird es heuer nicht geben. Ein Indiz ist die Zahl der Baugenehmigungen, die um ein Drittel gesunken ist. Unser Hauptaugenmerk richtet sich nun auf die Schaffung von 500 Mietwohnungen im Süden und Westen der Stadt, die eine Entlastung für etwa 1000 Wohnungssuchende bringen soll.

Sehr froh bin ich, dass sich Fürth 2014 einmal mehr als weltoffene und tolerante Stadt zeigte, in der rechtsextremistische Gruppierungen keine Chance haben. Das belegen die Ergebnisse der letzten Stadtratswahl ebenso wie das vorbildliche Verhalten der überwiegenden Mehrheit der Fürtherinnen und Fürther bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen in unserer Heimatstadt.

Dafür und für die Unterstützung, die ich 2014 erhalten habe, möchte ich mich herzlich bedanken. Gemeinsam mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung freue ich mich auf kommende Herausforderungen und wünsche Ihnen nachträglich ein gesundes, gutes und glückliches neues Jahr!

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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