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25.9.2015 - Umwelt

infra setzt auf Elektro-Mobilität

Eine der ersten E-Ladesäulen der neuesten Generation in der Metropolregion steht am Königsplatz. Als Mitglied des Ladeverbundes „Franken+“ tauschte der Energieversorger infra fürth gmbh die dort bereits seit 2010 stehende Tankstation aus. Für die Autofahrer, die mit Elektrofahrzeugen unterwegs sind, ein klarer Vorteil: Denn während früher eine Ladekarte benötigt wurde, kann man nun ganz einfach und bequem mit den beiden speziellen Steckern vom Typ 2 Strom tanken. Dank der erhöhten Leistung von maximal 22 Kilowatt verkürzt sich zudem die Dauer des Ladevorgangs wesentlich.

Eine der modernsten Ladesäulen für Elektrofahrzeuge konnten infra-Chef Hans Partheimüller (li.) und OB Thomas Jung dieser Tage in Betreib nehmen. Foto: Sammet

Eine der modernsten Ladesäulen für Elektrofahrzeuge konnten infra-Chef Hans Partheimüller (li.) und OB Thomas Jung dieser Tage in Betreib nehmen. Fotos: Sammet (li.) und Gaßner

Rund 8000 Euro sind notwendig, um eine solche Ladesäule in Betrieb zu nehmen. Die infra wechselt noch in diesem Jahr die Stationen auf der Fürther Freiheit und am eigenen Firmengelände aus. Zwei zusätzliche Standorte werden noch geprüft.

Bereits seit Oktober 2010 können Fahrer von E-Fahrzeugen in der Kleeblattstadt Strom tanken. Für den Geschäftsführer der infra, Hans Partheimüller, ist die Bereitstellung der Infrastruktur durch die Energieunternehmen vor Ort eine zwingende Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit von E-Mobilität: „Mit dem Ladeverbund Franken+ verbinden wir individuelle Mobilität mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz." Die derzeit 19 Kooperationspartner verpflichten sich auf einheitliche technische Standards und steuern so mit einer durchgehenden Ladeinfrastruktur insbesondere für Pendler und Ausflügler in der Region konsequent der Reichweitenproblematik entgegen.

Die neue Ladesäule am Königsplatz freut auch Oberbürgermeister Thomas Jung. Für ihn ist die Elektromobilität eine große Chance, um die Lebensqualität in Großstädten nachhaltig zu verbessern. Erst im August hat die Stadt zwei weitere E-Autos für die kommunale Verkehrsüberwachung angeschafft. Besonders wichtig: Kommt der Strom – wie in Fürth – aus erneuerbaren Energiequellen, ermöglicht dies eine CO2-freie Fortbewegung.

Im gesamten Ladeverbund werden nun Zug um Zug die bestehenden rund 45 Ladesäulen gegen neue ausgetauscht. Später sollen sogenannte Wallboxen zum Beispiel in Parkhäusern oder vor Gastronomiebetrieben das Angebot ergänzen. Auch die Möglichkeit der Abwicklung des Tankvorganges mit dem Smartphone ist geplant.

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