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26.2.2019

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

eines der meistdiskutierten Themen ist derzeit die Zukunft der Mobilität in unserem Land. Wie soll es angesichts des Klimawandels, des Schutzes unserer Umwelt und der Lebensqualität in unseren Städten weitergehen? Hier muss es auch aus meiner Sicht in den nächsten Jahren entscheidende Veränderungen geben, damit wir die Situation nachhaltig verbessern.
Was ist zu tun? Zunächst plädiere ich bei allen Lösungen für ein gutes Miteinander aller Fortbewegungsmittel. Es liegt aber auf der Hand, dass wir bei derzeit rund 70 000 Fahrzeugen im Fürther Stadtgebiet mehr Möglichkeiten als bisher schaffen müssen, zuverlässig, sicher und bequem von A nach B zu kommen. Der Bauausschuss hat dazu ein Zukunftspapier beschlossen, das im Wesentlichen auf die folgenden Maßnahmen setzt:
Beim Radverkehr werden wir auf neue Fahrradstraßen, zum Beispiel Ludwig-Erhard-Straße und Dambacher Straße, setzen, neue Radwege und -brücken – wie etwa im Eigenen Heim über die Rednitz – bauen und auch das Thema Lastenfahrräder, etwa für Transporte in der Innenstadt, ins Bewusstsein rücken.
Zur Optimierung des ÖPNV dienen beispielsweise der Ausbau von Busbeschleunigungsspuren und zwei neuen Signalanlagen (Ufer-/Rosenstraße und Breslauer-/Unterfürberger Straße). Eine neue Buslinie zwischen der westlichen Innenstadt und der Vacher Straße wird den Aktionsradius erheblich verbessern. Der bereits aktive Elektro-Bus im Einsatz der infra ist erst der Anfang unserer E-Mobilitäts-Offensive.
Zu den bestehenden Car-Sharing-Standorten in der Gebhardtstraße 2, der Karolinenstraße 52 und der Billinganlage 10 kommen weitere, etwa am Rathaus und am Südstadtpark. Zusätzliche Parkhäuser in der Gebhardt- und Herrnstraße, ein Parkleitsystem und die Digitalisierung des Straßenraums sind Maßnahmen, um den motorisierten Verkehr in sinnvollere Bahnen zu lenken.
Doch nicht nur die Städte und Gemeinden sind gefordert. Ganz entscheidend sind sinnvolle Programme auf Bundes- und Landesebene, die etwa die Bahn deutlich moderner und zuverlässiger machen. In diesem Zusammenhang möchte ich den zähen Kampf um einen endlich barrierefreien Hauptbahnhof erwähnen.
Oder eben das Thema E-Autos. Solange diese Fahrzeuge deutlich teurer sind als benzinbetriebene, wird der Absatz nicht entscheidend steigen. Und dass die infra Elektrobusse für unseren Linienverkehr in Polen kaufen muss, weil es keine deutschen Hersteller gibt, ist nicht nachvollziehbar. Hier muss die Politik Druck auf die Autoindustrie machen, damit dort in den modernen Entwicklungslabors und bei den hochdotierten Vorständen endlich die Zeichen der Zeit erkannt und schadstoffarme, bezahlbare Fahrzeuge entwickelt werden.
Machen wir unser Fürth umweltfreundlich mobil – ich freue mich auf Ihre Unterstützung!
 

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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