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2.6.2022 - Umwelt

Badevergnügen an der Rednitz

Nicht nur im Sommer ist die Rednitz an der Uferpromenade in Fürth ein beliebter Treffpunkt. Die Uferpromenade ist nun um eine Attraktion reicher geworden: Ab dem 3. Juni darf im Bereich des alten Flussbads auf eigene Gefahr gebadet werden. Grundlage hierfür ist die Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs der Rednitz im Stadtgebiet Fürth vom 1. Juni 2022 (Im rechten Bereich der Seite zum Download).

Foto: Stadt Fürth, Sadi

Wo ist das Baden auf eigene Gefahr in der Rednitz erlaubt?

Das Baden in der Rednitz ist mit Ausnahme von zwei Badeverbotszonen im gesamten Fürther Stadtgebiet erlaubt.

Wo ist das Baden in der Rednitz verboten? 

Im Bereich der Siebenbogenbrücke bis zum südlichen Ende der breiten Einstiegstreppe vor dem Anwesen Badstraße 8 (zum Schutz der Anwohner sowie aus Sicherheitsgründen wegen Hindernissen im Wasser und eines plötzlich steil abfallenden Flussbetts), sowie vom nördlichen Ende der breiten Einstiegstreppe am Interkulturellen Garten bis zur Maxbrücke (aus Sicherheitsgründen aufgrund der starken Strömung nahe der Wehr) ist das Baden verboten. Auch das Springen von der Fußgängerbrücke (dem Hardsteg) ist verboten.
Die zwei Badeverbotszonen sind auch in den Lageplänen der Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs der Rednitz im Stadtgebiet Fürth zu entnehmen.

Die Wasserqualität der Rednitz

Die Wasserqualität der Rednitz im Bereich des alten Flussbads hat sich in den vergangenen Jahren verbessert. Die Wasserqualität wird während der Badesaison (vom 15. Mai bis zum 15. September) einmal pro Monat am alten Flussbad gemessen und hier veröffentlicht. 

Achtung! Bei Hochwasser und erhöhtem Abfluss (ab Meldestufe 1 des staatlichen Hochwassernachrichtendienstes am Pegel Neumühle ist das Baden im gesamten Verlauf der Rednitz verboten. Bei starken Regenereignissen kann keine hygienische einwandfreie Wasserqualität gewährleistet werden. Hinzu kommt die Gefährdung der Badenden durch die starke Strömung.

Bitte beachten Sie die entsprechende Beschilderung entlang der Uferpromenade an der Rednitz!

Warum?
Durch Regenereignisse kommt es zu Einschwemmungen von organischen Schmutzpartikeln, sowohl von Erdoberflächen, als auch von befestigten Oberflächen. Bei Mischwasserentlastungen gelangen mit dem Niederschlagswasser stoßweise auch hohe Keimkonzentrationen in die Gewässer. Der Parameter "Escherichia coli" zeigt dabei menschliche Fäkalkeime an, welche ggf. sogar zu Darmerkrankungen sowie Schädigung des Blutkreislaufes und der Nieren führen können. Die "intestinalen Enterokokken" erfassen eher Bakterien aus tierischen Fäkalien (z.B. Vögel). Diese können im Extremfall zu Blutvergiftungen, Herzbeutelentzündungen und Harnwegsinfektionen führen. Aufgrund dessen ist bei regnerischer Witterung von einer verschlechterten Wasserqualität auszugehen.


Wasseruntersuchungen im laufenden Jahr

Datum
Probeentnahme

Escherichia
Coli

Intestinale
Enterokokken
 
7. Mai 2022 490 (KBE/100 ml) 110 (KBE/100 ml)
9. Juni 2022   480 (KBE/100 ml) 195 (KBE/100 ml)

Zur Einordnung der Wasserqualität können die nachstehenden, in Anlage 1 zur Verordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer (Bayerische Badegewässerverordnung – BayBadeGewV) genannten Werte näherungsweise herangezogen werden. Ein unmittelbarer Vergleich der Messwerte mit den gesetzlichen Werten ist nicht möglich, da die Badewasserqualität in einem Perzentil über die Messwerte von vier Badesaisons bestimmt wird. Einzelne Messwerte sind daher nur bedingt aussagekräftig. 
 


 

A

B C D E
Parameter Ausgezeichnete Qualität Gute Qualität Ausreichende Qualität  Referenz-analyse-methoden

1

Intestinale Enterokokken
(KBE/100 ml)

200* 400* 330*
​(660*)***
ISO 7899-1 oder
ISO 7899-2

2

Escherichia coli
(KBE/100 ml)

500* 1000* 900*
(1800*)***
ISO 9308-3

* [Amtl. Anm.:] Auf der Grundlage einer 95-Perzentil-Bewertung
** [Amtl. Anm.:] Auf der Grundlage einer 90-Perzentil-Bewertung.
*** [Amtl. Anm.:] Die Angabe auf der Grundlage einer 95-Perzentil-Bewertung ermöglicht den Vergleich mit den Werten unter Spalte B und C.

Ufervegetation der Rednitz (Geschützter Landschaftsbestandteil)

Das Rednitzufer ist teilweise als geschützter Landschaftsbestandteil LBF 9 (im Lageplan blau eingefärbt) ausgewiesen. Dieser ist ein besonderer Lebensraum für unterschiedliche Tier- (Specht, Biber etc.) und Pflanzenarten. Es handelt sich hier um einen gering verlandeten Altwasserarm mit stellenweise breitem Schilfröhrichtsaum und anschließend staunasser Wiesenmulde. Gerade Verlandungszonen und Auwaldstrukturen sind in unserer heutigen Kulturlandschaft immer seltener vorhanden und daher besonders schützenswert. 

Hinweise:  Aktuell bilden sich hier vermehrt Trampelpfade und Fußwege durch die Freizeitnutzung aus. Wir bitten daher die Störung von der dortigen Flora und Fauna auf ein Minimum zu Beschränken. Es ist zudem bei der Nutzung dieser Trampelpfade Vorsicht geboten, da die Gefahr von herabfallendem Totholz besteht. Bitte nutzen Sie zum Ausstieg aus dem Gewässer nach dem Baden die Treppen an der Uferpromenade.

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