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21.9.2012 - Stadtnachricht

Der Kanal ist kein Mülleimer

Durch achtloses Entsorgen von Essensresten in der Toilette werden Ratten angezogen, die sich durch das reichhaltige Nahrungsangebot im Kanal stark vermehren. Speisereste, die bis zur Kläranlage gelangen, müssen kostenintensiv entsorgt werden. An spitzen oder scharfen Gegenständen, die über die Abwasseranlage entsorgt werden, können sich Kanalarbeiter verletzen und durch Lacke, Farben oder ähnliches gesundheitsschädliche Gase entstehen.

In letzter Zeit wird vermehrt festgestellt, dass Körperreinigungs- bzw. Hygienetücher über den Abwasserweg entsorgt werden. Diese Tücher sind im Gegensatz zu herkömmlichen feuchten Toilettenpapier besonders elastisch und reißfest. Deshalb gehören sie in den Restmüll. Gelangen sie dennoch in den Kanal, bleiben sie dort zunächst liegen, häufen sich an und verzopfen. Es entsteht ein zäher Klumpen, der die Pumpanlagen der Schmutzwasserhebewerke verstopft.

VerstopfterKanal398

Einfach eklig: Eine verstopfte Pumpe muss aufwändig von der Masse befreit werden. Foto: StEF

Die Maschinen versagen und müssen aufwändig auseinandergebaut, um per Hand von der ekligen Masse befreit zu werden. Dies kostet Zeit und Geld, was sich in der Abwassergebühr niederschlägt und sich somit auf den Geldbeutel aller Fürther Bürgerinnen und Bürger auswirkt. Deshalb appelliert die Stadtentwässerung: „Denken Sie bitte daran, bevor Sie das nächste Mal die Toilette zur Abfallentsorgung nutzen“.
 

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