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30.1.2013

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

in den vergangenen Monaten kam es bei einer Reihe von wichtigen Vorhaben zu einer Entscheidung. Auffällig war dabei, dass diese aus unterschiedlichen Gründen jahrelang in der Warteschleife hingen.

Jüngstes Beispiel ist die Standortfrage unseres Wochenmarkts. Über 15 Jahre wurden Vorschläge diskutiert,  Händler und Kunden befragt, viele Pläne entworfen und genauso viele auch wieder verworfen. Jetzt haben wir den Durchbruch erzielt, wobei von „Durchpeitschen“ wahrlich nicht mehr die Rede sein kann. Die Händler stehen nun für die nächsten zwei Jahre sicher auf dem Bahnhofplatz.

Gleich 30 Jahre harrte das Kavierlein einem Durchbruch. Vom möglichen Thermalbadstandort bis zum großen Einkaufszentrum wurden hier diverse Nutzungsvarianten durchgespielt. Jetzt entwickelt sich das Gelände zu einer attraktiven Wohnadresse.

Sieben Jahre wartete Fürth darauf, dass eines der schönsten Gebäude der Stadt in neuem Glanz erstrahlen würde: das frühere Kaufhaus Tietz am Kohlenmarkt. Der damalige Eigentümer lehnte jedoch alle Angebote ab und ließ es leer stehen. Bis es schließlich der Raiffeisen-Volksbank gelang, ihn vom Verkauf zu überzeugen und Fürth ein städtebauliches Kleinod zurückzugeben.

14 Jahre alt sind die Pläne zur Ansiedlung von Möbel Höffner. Jetzt konnte der Stadtrat den entscheidenden Beschluss fassen, damit das Unternehmen zusammen mit Teppich Kibek 200 Millionen Euro in den neuen Standort im Fürther Norden investieren kann.

Ich gebe zu, dass ich auch erst lernen musste, dass manche Dinge in einer Stadt ihre Zeit brauchen. Dass es für manche Vorhaben unerlässlich ist, Geduld zu haben, bis sich der richtige Zeitpunkt findet. Eine funktionierende Demokratie muss diese Prozesse aushalten, muss umfassende Diskussionen ermöglichen, um dann letztendlich zu einer vernünftigen Entscheidung zu gelangen.

Bei der Entwicklung der Einkaufsstadt Fürth sehe ich das auch so und bin sehr optimistisch, dass uns hier der Durchbruch gelingen wird. Alles, was wir als Stadt zur Vorbereitung auf den dafür richtigen Zeitpunkt tun können, tun wir und werden wir weiterhin tun. Bitte helfen Sie uns und dem weiterhin sehr aktiven Fürther Einzelhandel dabei mit Ihrer Solidarität, Ihrem Verständnis und Ihrem Vertrauen. Dafür danke ich Ihnen!

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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