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7.5.2013

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

wie bereits auch an dieser Stelle berichtet, war 2012 aus demografischer Sicht ein besonders erfolgreiches Jahr für unsere Stadt. Die Gesamtbevölkerung in der Stadt ist um rund 2000 Fürtherinnen und Fürther, darunter 240 Kinder, gewachsen.  Auch die Geburtenzahl ist um stolze sechs Prozent gestiegen. Neben der unverhohlenen Freude über diese Zuwächse, stehen wir in Stadtrat und Verwaltung bei dieser Entwicklung natürlich auch in der Pflicht. Allein mehrere hundert zusätzliche Kinderbetreuungsplätze sind notwendig, die wir aber in enger Zusammenarbeit mit den freien Trägern Zug um Zug schaffen werden.

Doch es ist auch ein anderer Trend zu beobachten: Wir werden immer älter. Fürth erwartet bei den über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürgern Steigerungsraten von über 30 Prozent. Auch diese Entwicklung erfordert langfristige Strategien. Besonders wichtig ist mir dabei, dass die Älteren unter uns selbstbestimmt leben dürfen. Selbstbestimmt bedeutet für mich, dass jeder die freie Wahl hat zwischen einem Heim- oder Pflegeplatz, seniorengerechtem Wohnen oder einer Betreuung zuhause. Daher finde ich es positiv, dass jedes Jahr bis zu 800 neue Wohnungen in der Kleeblattstadt entstehen, die fast alle barrierefrei, seniorengerecht und mehr und mehr auch behindertengerecht ausgestattet sind.

Hinzu kommt unser umfassendes medizinisches Versorgungsnetz, das optimale Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden im Alter schafft. Unsere Stadtplanung hat die Aufgabe, dass der öffentliche Raum für Menschen mit Behinderung und ältere Bürgerinnen und Bürger leicht begehbar und nutzbar ist. Dazu zählen beispielsweise Gehsteigabsenkungen, Ampeln für Sehbehinderte und barrierefreie Busse.

Schließlich ist mir auch die Teilnahme älterer Menschen am kulturellen und gesellschaftlichen Leben wichtig. Dabei setze ich mehr auf Integration als auf Trennung, das heißt, jung und alt sollen gleichermaßen an Veranstaltungen teilnehmen. Eine sehr gute Idee für gemeinschaftliches Erleben ist dabei für mich der Mehrgenerationenspielplatz am Flussdreieck.

In diesem Zusammenhang bedanke ich mich bei unserem Seniorenrat für viele hilfreiche Vorschläge, die wir im Rathaus umzusetzen versuchen. Dazu zählen etwa die Wohnungssituation, der Ausbau der Freiwilligenarbeit oder auch die Schaffung von Fahrmöglichkeiten für Senioren auf dem Friedhof.

Fürth soll auch in Zukunft die Stadt sein, in der sich alle Generationen wohlfühlen. Ich freue mich dabei auf Ihre Unterstützung!

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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