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25.2.2014 - Stadtnachricht

Notfall-Hotline für den Katastrophenfall

22 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt das Team des Bürgertelefons, das seit dem Jahr 2006 im Schadens- oder Katastrophenfall für Nachfragen aus der Bevölkerung geschalten wird. Sieben Einsätze gab es bisher für die Gruppe. Der größte, darin sind sich die Freiwilligen einig, war der Bombenfund am 31. Mai 2011, als Arbeiter im Bereich Würzburger Straße und Bahnhof Unterfarrnbach auf ein 450 Kilo schweres Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg stießen. Der Krisenstab veranlasste eine großräumige Sperrung des Geländes, die Evakuierung von rund 2000 Anwohnern und die Aktivierung des Bürgertelefons.

22 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 14 sehr aktive, zählt das Team, das im Katastrophenfall am Bürgertelefon Auskunft gibt. Foto: Gaßner

22 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 14 sehr aktive, zählt das Team, das im Katastrophenfall am Bürgertelefon Auskunft gibt.
Foto: Gaßner

Im Katastrophenfall muss es schnell gehen und alle Teammitglieder werden umgehend benachrichtigt. Ob ein oder zwei Teams, bestehend aus jeweils vier Aktiven und einem Koordinator, kommen, hängt von der jeweiligen Gefahrenlage ab.

Eine Verstärkung der Gruppe wünschen sich Petra Wein vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz und Ordnungs- und Rechtsreferent Christoph Maier: „Fünf bis zehn weitere Helfer wären toll, um bei größeren Schadensfällen auch in Schichten arbeiten zu können“, so Wein.

Dass die Hotline notwendig ist, zeigt die Zahl der bisherigen Anrufe: Insgesamt rund 300 telefonische Nachfragen wurden seit 2006 registriert. „Wir werden aus unterschiedlichen Gründen angerufen. Manche erkundigen sich nach dem aktuellen Sachstand oder wann eingerichtete Straßensperrungen wieder aufgehoben werden“, so Johannes Beissel, der zum Bürgertelefon-Team gehört. Kollege Klaus Tiefel weist zudem darauf hin, dass die Notfall-Hotline auch einen Beitrag leiste, um die Notrufnummern 110 und 112 zu entlasten.
 

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