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9.1.2014 - Integration

Berufsperspektiven dank „Mathilde 17“

„Das ist kein Spaziergang“, sagt „Mathilde 17“-Leiterin Alexandra Pashalidis über das Projekt, das seit zwei Jahren hauptsächlich Migrantinnen neue berufliche Perspektiven gibt und hilft, einen Weg in die Arbeitswelt zu finden. Nun haben 14 Frauen aus den Händen von Bürgermeister Markus Braun stolz ihre Zertifikate empfangen. Jeweils zwölf Wochen dauert ein Modul in den Qualifizierungsbereichen „Catering“ und „Einzelhandel“ und sechs Monate im Bereich „Hauswirtschaftliche Dienstleistungen“.

Sie haben das Projekt Mathilde 17 erfolgreich durchlaufen und nun ihre Zertifikate aus den Händen von Bürgermeister Markus Braun und IHK-Geschäftsführer Gerhard Fuchs erhalten: 14 glückliche Migrantinnen aus der Kleeblattstadt. Foto: Wunder

Sie haben das Projekt „Mathilde 17“ erfolgreich durchlaufen und nun ihre Zertifikate aus den Händen von Bürgermeister Markus Braun und IHK-Geschäftsführer Gerhard Fuchs erhalten: 14 glückliche Migrantinnen aus der Kleeblattstadt. Foto: Wunder

Die Grundfertigkeiten, die kompetente Lehrerinnen den Teilnehmerinnen in praktischen und theoretischen Unterrichtseinheiten vermitteln, reichen im Catering vom Zubereiten saisontypischer Speisen, der Strukturierung von Arbeitsabläufen, den Hygienevorschriften in der Großküche bis hin zur Organisation des gesamten Mittagstisches im hauseigenen elan-Bistro.

Für die Teilnehmerinnen im Einzelhandel stehen das Verkaufsgespräch und die Abwicklung sowie arbeits- und vertragsrechtliche Strukturen im Vordergrund. Auch der Kassiervorgang und das Wissen über Waren, Präsentation und Sondersituationen im Verkauf spielen eine große Rolle. Schnelles Kopfrechnen gehört ebenso zum Arbeitsalltag wie die freundliche Haltung und Offenheit gegenüber den Kunden.
 
Migrantinnen haben auf dem Weg ins Berufsleben viele Hürden zu überwinden. Alexandra Pashalidis: „Sie kämpfen mit mangelnden oder nicht anerkannten Berufsabschlüssen, unzureichenden Deutschkenntnissen, Informationsdefiziten und Vorurteilen seitens der potentiellen Arbeitgeber.“ Doch sie betont, dass „trotz aller Schwierigkeiten in diesen Frauen mehr Power und Kompetenz steckt als mancher von außen erkennt.“ Die Qualifizierung in Mathilde 17 ist umfassend und soll den Teilnehmerinnen reelle Chancen verschaffen. Ein zweiwöchiges externes Betriebspraktikum vermittelt daher hautnah, wie hoch die Anforderungen in der Arbeitswelt sind.

Die zu vermittelnden Inhalte der einzelnen Module entwickeln die Mitarbeiterinnen von Mathilde 17 in enger Kooperation mit der Fürther IHK, erfolgreich absolvierte Prüfungen werden mit einem Zertifikat honoriert. Bis September 2014 haben Frauen aus Fürth noch die Möglichkeit, sich in den Übungsbereichen weiterzubilden oder sich beruflich umzuorientieren, das Angebot ist kostenfrei. Gefördert wird Mathilde 17 zu 88 Prozent aus dem Europäischen Sozialfonds, der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Bundesprogramms „BIWAQ – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“. Die Stadt Fürth stellt Kofinanzierungsmittel zur Verfügung.

 

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