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24.9.2014

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

Menschen in großer Not zu helfen, ist eine Selbstverständlichkeit und humanitäre Verpflichtung. Die Männer, Frauen und Kinder, die dieser Tage aus den Krisengebieten Syrien, Irak, Ukraine, Afghanistan, Äthiopien und weiteren Ländern zu uns nach Deutschland und Fürth kommen, mussten nicht nur ihr Hab und Gut zurücklassen, sondern zu einem guten Teil auch ihr bisheriges Leben, ihre Identität, Angehörige und Freunde. 

Deshalb bin ich allen Beteiligten bei uns in der Stadt – seien es die Kirchen, die Hilfsorganisationen, Sozialverbände, unsere Stadtverwaltung – dankbar, dass sie so engagiert angepackt und die Turnhalle der Kiderlinschule für die Aufnahme von 300 Flüchtlingen vorbereitet haben, die dort eine erste Unterkunft finden.

Danken möchte ich auch Kurt Krieger, dem Chef des Möbelhauses Höffner, der notwendiges Inventar vom Bett bis zum Handtuch und vor allem sein ehemaliges Möbelhaus an der Seeackerstraße kostenfrei und unbürokratisch für eine weitere von der Regierung von Mittelfranken organisierte Zentrale Aufnahme Einrichtung zur Verfügung stellt. Hier werden vorübergehend ebenfalls rund 300 Menschen unterkommen.

Und ein weiterer Dank gilt vielen von Ihnen, liebe Fürtherinnen und Fürther, die Sie spontan Kleidung, Einrichtungsgegenstände, Spielzeug zur Verfügung stellen oder auch einfach bei der Betreuung der Flüchtlinge helfen.

Keinerlei Verständnis habe ich aber für diejenigen Menschen unter uns, die – wie besonders in den sozialen Netzwerken zu lesen – versuchen diffuse Ängste zu schüren und die Menschen, die hier Zuflucht vor Gewalt, Terror, Hunger und Tod suchen, pauschal zu diskriminieren und zu kriminalisieren.

Seien wir doch stattdessen gemeinsam froh und dankbar, dass wir trotz aller Probleme, die es natürlich auch bei uns in Deutschland gibt, in einem friedlichen Land leben, wo niemand Angst vor Vertreibung, Hunger oder staatlich organisiertem Terror haben muss.

Bitte haben Sie Verständnis für die Not der  Menschen, die nun für einige Zeit in Fürth leben werden, und geben Sie ihnen das Gefühl von Sicherheit, Schutz und einer neuen Perspektive.

Darum bitte ich Sie heute herzlich,

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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