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5.5.2004 - Kinder, Jugend, Schulen

Neue Ausbildungsmöglichkeiten an der HBS

Für Thomas Bedall, Leiter der Hans-Böckler-Schule (HBS), ist die Wirtschaftsschule die beste Bildungsalternative, wenn es um kaufmännische Berufe geht. Besonders gelte dies, wenn ab dem nächsten Schuljahr zum ersten Mal in Fürth ein vierstufiger Zug angeboten wird. Dann können Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten zur siebten Klasse an die Wirtschaftsschule wechseln.

Zusammen mit Bürgermeister Hartmut Träger stellte der Rektor dieser Tage den neuen Bildungsweg der Öffentlichkeit vor. Bis zum Abschluss nach der zehnten Klasse wird sehr großer Wert auf eine berufsbezogene Ausbildung gelegt. Im Vergleich zur Haupt- und der Realschule - so Bedall - sei der Unterricht mehr als doppelt so stark an der Praxis orientiert.

Das, so versichert auch Bürgermeister Träger, werde besonders von Betrieben und Unternehmen anerkannt, die bei der Ausbildungsplatzvergabe gerne auf Absolventen der Wirtschaftsschule zurückgreifen.

Ein großes Plus ist nach Meinung von Schulleiter Bedall, dass die Schülerinnen und Schüler drei Stunden pro Wochen in einer Übungsfirma alle Stationen eines kaufmännischen Betriebs durchlaufen. "Eine solche Praxiserfahrung gibt es bei keiner anderen Schulform", erklärt er und fügt hinzu: "So werden die Mädchen und Jungen ganz gezielt auf den kaufmännischen Beruf vorbereitet."

In der achten Klasse können die Schülerinnen und Schüler zwischen einen Handels- und einen Mathematikzweig wählen. Bei Letzterem kommen die Fächer Mathematik und Physik hinzu. Das eröffnet dann auch den Weg zur Fachoberschule und damit die Chance auf das Fachabitur. Vor allem für Kinder, die nach der vierten Klasse den Sprung ans Gymnasium und die Realschule nicht schaffen, biete die Wirtschaftsschule neue Möglichkeiten. "Nach dem endgültigem Wegfall der vierstufigen Realschule zum kommenden Schuljahr haben viele so genannte Spätzünder die Chance, den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen", erläutert Thomas Bedall. Das sei auch der Grund gewesen, warum nach dem zwei- und dreijährigen- nun der vierjährige Zug an der Wirtschaftsschule eingeführt wird.

"Die Resonanz ist bereits beträchtlich und die Bildung von zwei Klassen schon sicher ", freut sich der HBS-Leiter. Er appelliert eindringlich, von den Möglichkeiten Gebrauch zu machen, wenn Interesse an kaufmännischen Berufen besteht.
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