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5.5.2004 - Kinder, Jugend, Schulen

Vernetzte Computer in Klassenzimmern

Das Arbeitsleben ist ohne Netzwerke, Internet und Computer heute kaum mehr vorstellbar. Umso wichtiger ist, dass auch in den Schulen bereits mit zeitgemäßen Kommunikationsmitteln gelernt wird. Früh übt sich also - das gilt besonders auch für die Jüngsten. Deshalb hat die Stadt Fürth in den vergangenen Jahren besonders in die Grund- und Hauptschulen investiert und die EDV-Ausstattung auf den modernsten Stand gebracht. Dass die Kommune dabei auf einem guten Weg ist, hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung anlässlich der Übergabe von insgesamt 24 untereinander vernetzten Schüler-PCs in der Friedrich-Ebert-Schule betont.

Denn in der Grundschule wurde eine Anlage eingerichtet, die beispielhaft ist, wie der beim staatlichen Schulamt beschäftigte Beratungsrektors für Informatik, Stefan Herbst, herausstrich. "Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht", erklärt er, "und in dem weit verzweigten Schulgebäude ein integriertes Medienkonzept verwirklicht." Das bedeutet, dass die Arbeitsstationen nicht in Lehrwerkstätten, sondern in sechs verschiedenen Klassenzimmern untergebracht sind. Für Rektorin Gunda Zapf liegen die Vorteile auf der Hand: "Wir können Unterricht halten und gleichzeitig eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern selbstständig am Computer arbeiten lassen." Das sei ein großer Fortschritt, der auch durch die zusätzliche Belastung, den Kindern das Arbeiten mit Windows, Internet und anderen Programmen zu vermitteln, nicht geschmälert werde. "Auch wir mussten uns erst schulen lassen", gesteht sie lachend. Ziel des Unterrichts ist, dass die Kinder den Computer und das Internet als normales Arbeitsmittel begreifen, so wie es zum Beispiel ein Schulbuch ist.

50 000 Euro hat die Stadt in das Projekt gesteckt. Als so genannter Schulaufwandsträger ist sie auch für die Ausstattung der Schulen mit EDV-Geräten verantwortlich. "Das Geld bereit zu stellen, ist eine Sache," gibt OB Jung zu bedenken, "noch viel schwieriger ist, ein sinnvolles Konzept zu entwickeln und es dann umzusetzen." Dass Fürth auf dem besten Wege sei, sich in Sachen Lernen mit und am PC als Vorzeigestadt zu entwickeln, sei eng mit dem Namen Stefan Herbst verbunden, der dieser Aufgabe seit drei Jahren engagiert nachkomme.

Dass dabei besonders auch die Eingangsschulen nicht vernachlässigt werden, ist sowohl für Jung, als auch für den Pfleger der Ebert-Schule, Stadtrat Markus Braun, von besonderer Bedeutung. Schließlich werde dort die Basis gelegt, auf die die Kinder und Jugendlichen in den Realschulen und Gymnasien dann aufbauen. Und zu dieser Basis gehörte auch die Arbeit mit dem Computer. Für Stefan Herbst ist es sogar ein Beitrag zur "Bildungsgerechtigkeit", wenn die Grund- und Hauptschulen auf eine Top-Ausstattung im EDV-Bereich zurückgreifen können.
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