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2.3.2005 - Soziales & Gesundheit

FROG-Projekt bindet die Uferstadt an den Stadtpark an

Viele Wege führen von der Innenstadt in den Stadtpark. Die Uferstadt – das ehemalige Grundig- Areal – hingegen besitzt noch keine direkte fußläufige Verbindung. An einem solchen, etwa 500 Meter langen Weg zwischen Röllingersteg und Uferstadt arbeiten 15 Teilnehmer des Projektes FROG – Fürther Freiflächen Ressourcen Orientiert Gestalten.

Der Weg durch den Flussgrund führt zum großen Teil über einen Holzsteg. So kommen die Fußgänger zwar nahe an die interessante Flussvegetation heran, beeinträchtigen aber nicht den schützenswerten Uferbereich. Die arbeitslosen Jungendlichen und jungen Erwachsenen lernen derzeit in den Werkstätten der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ELAN GmbH grundlegende Kenntnisse der Holzbearbeitung, wie Konstruktionspläne erstellt, Holzverbindungen hergestellt und das Holz vor Witterungseinflüssen geschützt wird.

Zuvor haben die Teilnehmer vor Ort bereits alles genau vermessen. Während die jungen Leute bereits ans Eingemachte gehen, laufen parallel dazu die innerstädtischen Planungen zwischen Grünflächenamt, Wasserwirtschaftsamt, Unterer Naturschutzbehörde und Stadtplanungsamt. Wenn alles nach Plan läuft und das Wetter mitspielt, beginnen die FROG-Teilnehmer im Frühjahr mit den eigentlichen Außenarbeiten.

Während die Löhne zum größten Teil aus ESF(Europäischer Sozialfonds)- Ziel 2-Mitteln und Mitteln der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden, beteiligt sich die Stadt Fürth an diesem Teilprojekt mit einem Eigenanteil von 80 000 Euro unter anderem für die Materialkosten. Das insgesamt 1,64 Millionen Euro schwere FROG-Projekt startete zum 1. Juni 2004, läuft über zwei Jahre und vermittelt insgesamt 60 Arbeitslosen wichtige Schlüsselqualifikationen und Kenntnisse im Garten- und Landschaftsbau. Ziel der FROGMaßnahme ist es, möglichst viele der jungen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Dass zwei der Teilnehmer, die im vergangenen Jahr erfolgreich an der Neugestaltung der Luisenanlage mitgearbeitet haben, bereits aus dem laufenden Projekt heraus den Absprung in ein festes Arbeitsverhältnis geschafft haben, dürfte auch für die restlichen Teilnehmer eine besondere Motivation sein.

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