Panoramabild der Stadt Fürth, Link zur Startseite
Fürther Rathaus Wirtschaft Stadtentwicklung Leben in Fürth Tourismus eDienste
6.12.2006 - Soziales & Gesundheit

MÜZE baut Mehrgenerationenprojekt

Mit Engagement, Fleiß, Fantasie und vor allem tollen Ideen hat das Mütterzentrum (MÜZE) in der Gartenstraße in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge und Preise verbuchen können. Nun folgt ein weiterer Meilenstein: die Einrichtung wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als eine der ersten 59 Initiativen für ein Mehrgenerationenhaus ausgewählt. Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen hatte mitgeteilt, dass die Fürther in das Förderprogramm, das aus einem Zuschuss von 40 000 Euro besteht und zunächst bis 2008 läuft, aufgenommen wurden.

Generationen im Dialog: Alt und Jung freuten sich über den positiven Bescheid, dass das MÜZE zu den 59 Einrichtungen in Deutschland gehört, die ein Mehrgenerationenhaus einrichten sollen.

Foto: Mittelsdorf

„Eigentlich haben wir nur zu Papier gebracht, was wir seit einigen Jahren zusammen mit der Curanum Seniorenresidenz bereits aufgebaut haben“, zeigt sich MÜZE-Vorsitzende Kerstin Wenzl erfreut, dass die Initiative aus mehr als 1000 Bewerbern den Zuschlag erhalten hat. Dazu gehören zum Beispiel gemeinsame Spielnachmittage, Projekte oder Ausflüge, bei denen sich Senioren und Kinder gegenseitig helfen. Ausbauen will der MÜZE-Vorstand schon laufende Projekte wie die Vermittlung von Familienpaten oder Kontaktgruppen für Scheidungskinder. Das Förderprogramm kommt dabei sehr gelegen. „Nur mit ehrenamtlichem Einsatz und ohne finanzielle Unterstützung kann so etwas dauerhaft kaum aufrechterhalten werden“, erklärt Wenzl. „Jetzt können wir die Vorhaben konzeptionell und systematisch ausbauen.“ Zumal von der Gesamtfördersumme 20 000 Euro in Personal investiert werden können.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projektes Mehrgenerationenhaus ist die Einrichtung einer Kinderkrippe in einem Curanum-Raum. Dort sollen Jung und Alt zusammentreffen und voneinander profitieren. Im Blickpunkt steht auch da, die Kompetenzen der Generationen zusammenzuführen und einen Dialog herzustellen. Wenzl: „Großeltern haben Zeit und Erfahrung, die sie einbringen können, sie haben aber auch Spaß am Umgang mit den Kindern.“ Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung hob die Bedeutung des MÜZE und dessen Tätigkeit für die Weiterentwicklung der Innenstadt hervor. Für die Standortqualität sei es sehr wichtig, dass die Familienangebote gestärkt werden. Der Mehrgenerationen-Gedanke spiele dabei, so das Stadtoberhaupt, eine zentrale Rolle. Beispielhaft könne das Projekt auch für andere Stadtteile sein.

zurueck Zurück Versendenversenden Druckendrucken
ImpressumAllg. DatenschutzinfoDatenschutz i. d. Fachbereichen
2024© Stadt Fürth
Sitemap Home Kontakt
Schnellsuche
erweiterte Suche