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17.9.2007 - 1000 Jahre Fürth

Fürth stand 2007 unter Dampf

Jubiläumsjahr 2007:

Eine Fahrzeugparade mit historischen Lokomotiven, modernen Triebfahrzeugen und Bussen, die Taufe eines ICEs auf den Namen Fürth, ein trotz des hohen Organisationsaufwandes reibungsloser Ablauf und zwei milde Spätsommertage haben das große Eisenbahn- und Busfestival mit dem Titel „Ankunft: Eisenbahnstadt Fürth“ für 35 000 Besucherinnen und Besucher zu einem einmaligen Erlebnis gemacht. Ein weiterer großartiger Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Kleeblattstadt.

Historisch und modern: Auf dem Betriebsgelände der infra fürth verkehr GmbH präsentierten sich 85 Busse aus dem In- und fünf aus dem Ausland.

Foto: Kögler

Den Auftakt des Großereignisses, das von der Stadt Fürth, dem DB Museum Nürnberg und der infra fürth verkehr gmbh veranstaltet wurde, stellte die Taufe eines der modernsten Hochgeschwindigkeitszüge der Deutschen Bahn auf den Namen Fürth dar. Der feierliche Akt wurde von der Gattin von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Heike Jung, durchgeführt. Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern Klaus-Dieter Josel bezeichnete die Ankunftsstadt des legendären Adlers als „Keimzelle des deutschen Eisenbahnwesens“.

Ein Anspruch, dem Fürth an diesem Tag in jeder Hinsicht gerecht wurde. Im Anschluss an die ICE-Taufe konnten die Eisenbahnfans über Loks und Triebfahrzeuge auf dem Ausstellungsgelände besichtigen und erhielten einen in diesem Jahr bundesweit einmaligen Einblick in die Eisenbahngeschichte. Zu sehen waren neben der Weltrekord-Lok von Siemens zum Beispiel die 1947 erbaute die Dampflok 475 111 des „Iron Monument Club Pilsen“, die Diesellok V 200 135 der Museumseisenbahn Hamm oder der nicht betriebsfähige Nachbau des Adlers.

Damit aber nicht genug. Auf dem Betriebsgelände der infra fürth verkehr GmbH präsentierten sich insgesamt 85 Busse aus dem In- und fünf aus dem Ausland. Zusätzlich wurden 52 Fahrzeuge im Nahverkehrsnetz eingesetzt. Sie ersetzten die Linien 172, 173 und 174 und vermittelten den Fahrgästen ein völlig neues Fahrgefühl. Die Palette reichte von historisch wie den Büssing Schnauzenbus der Rheinbahn Düsseldorf aus dem Jahr 1929 bis hochmodern wie ein Hybrino 18, Baujahr 2006 (Dresdner Nahverkehr).

Höhepunkte waren die Lokparaden, bei der auch zahlreiche Dampflokomotiven gezeigt wurden.

Foto: Kögler

Auf enorme Resonanz stießen beim Publikum auch zahlreiche Themen- und Sonderfahrten. So fuhren zum Beispiel die so genannte Ferkeltaxe sowie der Bayerische Localbahnverein mit der Dampflok 70 083 und der E 69 005 Rundfahrten von Fürth über Nürnberg zurück in die Kleeblattstadt. Das Stuttgarter Rössle und die Dampflok 52 8195 der Fränkischen Museums-Eisenbahn ersetzten die Planfahrten der deutschen Bahn von Fürth nach Cadolzburg und wieder zurück.

Der Leckerbissen für die Eisenbahnfans waren an beiden Veranstaltungstagen die Lokparaden, bei der sieben Jahrzehnte Eisenbahngeschichte dokumentiert wurden. Die dafür bereitgestellten Tribünen mit mehr als 2000 Sitzplätzen waren fast komplett ausverkauft.

Auf dem infra-Gelände konnten sich die Kleinen in einer Hüpfburg vergnügen, während auf die Erwachsenen in einer Halle ein breites Angebot von Ausstellern wartete, darunter auch zahlreiche Modellbahnen.

Das Eisenbahn- und Busfestival mit dem Titel „Ankunft: Eisenbahnstadt Fürth“ reihte sich damit ein in die „Top-Tausender-Veranstaltungen“ des Stadtjubiläums wie zum Beispiel dem Jahrtausend-Marathon, das Zeitfahren der Deutschland Tour oder das Fest „Stadt am Fluss“ mit der Einweihung der Uferpromenade. Ein Spektakel des Öffentlichen Nahverkehrs, das den Namen Fürth in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt machte.

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