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28.2.2008 - Soziales & Gesundheit

Für Verständnis und Miteinander

Mit einem unterhaltsamen Fest hat der Integrationsbeirat der Stadt Fürth dieser Tage sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Viele Weggefährten – darunter der Ehrenvorsitzende Teoman Tüzemen – hatten sich in den Räumen der Musikschule eingefunden, um auf bisher Geleistetes zurückzublicken, aber auch die Aufgaben für Gegenwart und Zukunft anzusprechen.

Die Integrationsbeiräte Lilia Makunia und Traore Amadouh-Bah vor einer Ausstellungstafel zum Thema Integration in der Musikschule.

Foto: Kramer

Seit zwei Jahrzehnten vertritt der 15-köpfige Beirat die Interessen der Fürtherinnen und Fürther, die nicht in Deutschland geboren wurden. Menschen aus mittlerweile 138 Nationen leben und arbeiten in der Kleeblattstadt. Aydin Kaval, Vorsitzender des Integrationsbeirats, betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit für die Migrantinnen und Migranten, die deutsche Sprache zu erlernen und verwies auf die unterschiedlichen Angebote, die mit Unterstützung des Beirates angeboten werden. Doch genauso wichtig wie Bildung und das Beherrschen der deutschen Sprache sei die Bereitschaft, „aufeinander zuzugehen“. Und zwar von beiden Seiten.

Musikalisch ausgestaltet wurde das Geburtstagsfest von einemEnsemble der Musikschule, literarisch bereichert durch Krimiautor Veit Bronnenmeyer, der witzige Kurzgeschichten zum Besten gab. Viel Applaus erhielten auch die Schülerinnen und Schüler einer Übergangsklasse der Gustav-Schickedanz-Hauptschule, die zusammen mit Mitarbeitern des Jugendmedienzentrums Connect eine eindrucksvolle Multimediashow erarbeitet hatten. Diese zeigte eine Fotoserie mit Impressionen aus Fürth und eine Umfrage, bei der Passanten in der Fußgängerzone nach ihrem Verständnis von Integration befragt wurden.

Auch zukünftig will sich der Integrationsbeirat, der sehr eng mit der städtischen Integrationsbeauftragten Anke Kruse und ihrem Mitarbeiter Jochen Sahr zusammenarbeitet, um Integrationsprogramme, Aktionen und vor allem den konstruktiven Dialog zwischen den einzelnen Nationalitäten in Fürth kümmern. Und da Anfang Dezember die Wahlen für die nächste Beiratsperiode anstehen, werden die kommenden Monaten ganz im Zeichen von Information und Wahlaufrufen stehen damit die erfolgreiche Arbeit weitergeht.

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