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16.12.2003 - Bauprojekte

Beispielhafte Fassadenrenovierung ausgezeichnet

Zahlreiche schöne und liebevoll gestaltete Fassaden prägen das Bild der Kleeblattstadt und geben ihr ihren individuellen Charakter. Mit über 2000 denkmalgeschützten Gebäuden nimmt Fürth in diesem Bereich eine Spitzenstellung in Bayern ein. Umso wichtiger ist nach Ansicht von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, dass die Außenansichten der Häuser attraktiv und sehenswert bleiben. Daher prämiert die Stadt in jedem Jahr besonders gut gelungene Fassaden- und Dachinstandsetzungen von Häusern, die unter Denkmalschutz stehen. Ziel ist es durch die im Vergleich zu den erheblichen Investitionen meist symbolischen Beträge, Hauseigentümer zu veranlassen, ihren Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes zu leisten. Dabei, so Jung, habe die Erfahrung gezeigt, dass durch die Zuwendungen die Nachbarn der prämierten Hausbesitzer nachziehen und ihre Gebäude ebenfalls herrichteten. Insgesamt stellte die Stadt 15 000 Euro für die Anerkennungsprämien zur Verfügung, um die Investoren zu unterstützen.

Am tiefsten in die Tasche griffen die Firma Daum, die auf dem Gelände der ehemaligen Monteith-Kaserne in Atzenhof den Flugzeughangar zum Unternehmenssitz ausbaute und alleine 100 000 Euro in die Restaurierung des Daches und des äußeren Erscheinungsbildes investierte, sowie die Besitzer des 1870 errichteten spätklassizistischen Wohngebäudes in der Gustav-Schickedanz-Straße 11, die sich Fassadenrenovierung und den Einbau stilvoller neuer Fenster ebenfalls rund 100 000 Euro kosten ließ. Die weiteren Preisträger sind die Eigentümer des dreigeschossigen 1903 erbauten Mietshauses in der Austraße 18, des Wohn- und Geschäftsgebäude Bahnhofplatz 11 aus den Jahren 1866 und 1867, der dreigeschossigen Neurenaissance-Mietshausgruppe aus der Zeit um 1890/1900 in der Erlanger Straße 18, des dreigeschossigen klassizistische Wohnhauses (1840) in der Friedrichstraße 5, des dreigeschossigen Neurenaissance-Mietshauses (1878) in der Goethestraße 3 und des viergeschossigen Mietshauses in der Neumannstraße 17.

Bei der Preisverleihung lobten OB Dr. Jung und Stadtbaurat Joachim Krauße das außerordentliche Engagement für die Stadt und betonten die Vorbildfunktion solcher Maßnahmen. Erklärtes Ziel beider ist, dass besonders bis zum 1000-jährige Stadtjubiläum in 2007 möglichst viele Fassaden denkmalgeschützter Gebäude saniert werden.

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