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30.1.2003 - Solarstadt

Vom Müllberg zum Energieberg

Der Fürther Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 29. Januar den Bau einer großflächigen Photovoltaik-Anlage am Südhang der 1999 sanierten Deponie Atzenhof mit großer Mehrheit beschlossen.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung zeigte sich mit dem jetzt gefundenen breiten Konsens im Stadtrat für diese Anlage sehr zufrieden, da sie für Fürth einen weiteren großen Erfolg auf dem Weg zur Solarstadt bedeutet. Erst vor wenigen Wochen konnte das Solaranlagenprogramm auf Schuldächern, in das 1,2 Millionen Euro investiert wurden, abgeschlossen werden.

In Kooperation mit dem Bremer Finanzdienstleister WPD GmbH und dem örtlichen Solarunternehmen GWU sollen noch heuer mehr als 7000 Solarmodule den rekultivierten Müllberg in Atzenhof zu einem Energieberg machen. Die Anlage soll künftig auf einer Produktionsfläche von fast einem Hektar jährlich bis zu 930 000 kW/h Strom ins öffentliche Netz liefern.

Das Vorhaben umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 4,8 Millionen Euro. Das Finanzierungskonzept sieht einen geschlossenen Fonds vor und zwar in Form einer Kommandit GmbH & Co. KG. Ein Drittel des erforderlichen Gesamtkapitals, also ca. 1,6 Millionen Euro, sind über Eigenkapital aufzubringen, zwei Drittel sollen über zinsgünstige Darlehen erbracht werden.

Zur Aufbringung des Eigenkapital-Anteils bietet die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Bürgerbeteiligungsmodell an. Die Stadt selbst beteiligt sich mit 500 000 Euro.

Weitere Informationen erteilt das Amt für Umweltplanung; Ansprechpartner ist:
Dipl.-Ing. Johann Gerdenitsch,
Tel. 974-1250/
Fax: -1252;
e-mail: johann.gerdenitsch@fuerth.de
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