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13.9.2004 - Verkehr

Neue Flutbrücke für den Verkehr freigegeben

Zusammen mit Stadtbaurat Joachim Krauße hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung heute die zwei restlichen Fahrbahnen der neu gebauten Flutbrücke in Richtung Billinganlage für den Verkehr freigegeben. Damit ist eine der wichtigsten Baumaßnahmen der Fürther Nachkriegsgeschichte weitgehend abgeschlossen.

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Die ersten Fahrzeuge, die in Richtung Billinganlage über die Flutbrücke fuhren. Zusammen mit Stadtbaurat Krauße hat OB Dr. Jung heute die zwei Fahrbahnen freigegeben.

Foto: Mittelsdorf

Er freue sich auch, dass die prognostizierte Bauzeit eingehalten werden konnte. Gleiches gelte, wie das Stadtoberhaupt bei dieser Gelegenheit anmerkte, für den Neubau des Käppnersteges. Dort werden morgen die Arbeiten beginnen, so dass noch in diesem Jahr die wichtige Verbindung über den Wiesengrund - wie versprochen - freigegeben werden kann. Jung sieht im Neubau der Flutbrücke eine der wichtigsten Baumaßnahmen der Fürther Nachkriegsgeschichte. Für Stadtbaurat Joachim Krauße ist es die Beseitigung eines infrastrukturellen Missstandes ersten Ranges, der ihm viele Sorgen bereitet hatte. Denn die alte mittlerweile abgerissene Flutbrücke, die über Jahrzehnte hinweg gute Dienste geleistet hat, stellte ein Sicherheitsrisiko dar.

Beim Neubau wurde eine Behelfsbrücke errichtet. Die Fahrbahnen mussten einige Male verlegt werden. Fast immer blieben zwei Spuren in jede Richtung geöffnet. Die neue Flutbrücke ist etwa 8,5 Meter breiter als ihre Vorgängerin und ruht auf vier statt sieben Pfeilern. Krauße verspricht sich von ihr eine dauerhafte Verbesserung der verkehrlichen und städtebaulichen Infrastruktur.

Durch die Verbreiterung bietet die Brücke Raum für Abbiegespuren in die Cadolzburger Straße und in die Untere Königstraße. Zudem schafft sie mehr Komfort durch Fuß- und Radwege. Auch mit einer erheblichen Verbesserung des Verkehrsflusses ist dank des verbesserten Umfeldes zu rechnen. Die Brücke stellt eine der Hauptverkehrsadern der Stadt Fürth dar und wird pro Tag von durchschnittlich 45 000 Kraftfahrern genutzt.

Auch die Billinganlage wird im Zuge der Bauarbeiten umgestaltet. Nach Fertigstellung des Gesamtprojektes sollen vier Spuren an dem mit viel Grün und einem Brunnen aufgewerteten Verkehrsknotenpunkt vorbeiführen. Die Planer haben Sitzstufen vorgesehen, die - als Reminiszenz an die frühere Nutzung - die schleifenförmige Linienführung der Straßenbahn („die Einser“) aufnehmen.

Die Gesamtmaßnahme wird mit rund 12 Millionen Euro zu Buche schlagen. Mit eingerechnet ist dabei auch die notwendige Renaturierung des Wiesengrundes. „Es wird nicht nur alles wieder so hergerichtet wie vorher“, versichert Krauße, „sondern in umweltpolitischer Hinsicht sogar aufgewertet.“ Ein weiterer ökologischer Ausgleich erfolge zudem zwischen Ritzmannshof und Atzenhof, wo eine Allee mit Bäumen und viel Grün angelegt wird.

Zum Abschluss der Bauarbeiten an der Flutbrücke wird die Behelfskonstruktion abgerissen. Danach wird der zweite, noch fehlende Gehweg fertiggestellt. Die Kosten für den Neubau der Flutbrücke beliefen sich auf rund 3 Millionen Euro, die Behelfsbrücke schlug mit 800 000 Euro zu Buche.
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