Panoramabild der Stadt Fürth, Link zur Startseite
Fürther Rathaus Wirtschaft Stadtentwicklung Leben in Fürth Tourismus eDienste
25.2.2004 - Bauprojekte

Technisches Rathaus beseitigt Ruine

Als erstes Objekt der "Stiftung Baukultur und Denkmalschutz Fürth" wird derzeit das ehemalige Amtshaus am Kohlenmarkt saniert - als Initialzündung für weitere Sanierungsvorhaben in der Innenstadt. Die nach den Worten von Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung größte innerstädtische Baustelle lässt bis Sommer 2005 einen Schandfleck in Rathausnähe verschwinden.

Die seit mehr als zehn Jahren bestehende Ruine des historischen Eckgebäudes soll für zwölf Millionen Euro saniert werden und in der Hofmitte einen Anbau erhalten. In die Immobilie mit einer Nutzfläche von 6700 Quadratmetern wird dann das Baureferat als Hauptmieter einziehen, im Erdgeschoss sind Einzelhandelsflächen vorgesehen. Die Kosten für das neue Technische Rathaus sollen im Wesentlichen über die "Stiftung Baukultur und Denkmalschutz Fürth" sichergestellt werden.

Für Oberbürgermeister Dr. Jung ist das Großprojekt ein wichtiger Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt im Hinblick auf das Stadtjubiläum 2007. "Das Bauvorhaben reiht sich ein in eine Vielzahl von Verbesserungen wie den neuen Stadtgarten, die Sanierung der Fußgängerzone, den Bezug von neuen Studentenwohnungen und viele private Investitionen, die in diesem Jahr abgeschlossen oder begonnen werden", sagte Jung.

Realisiert wird die Sanierung des Baudenkmals durch die "Stiftung Baukultur und Denkmalschutz Fürth", die Bauherr des Vorhabens ist. Diese wird von der Firma Regionalkonzept GmbH verwaltet und soll mit Hilfe bürgerschaftlichen Engagements der Fürther Bevölkerung das Objekt finanzieren. Die beiden Geschäftsführer von Regionalkonzept Dieter Christoph und Dieter Weisner hoffen, dass den Bürgerinnen und Bürgern durch die Stiftung die historische Bausubstanz wieder stärker als erhaltenswert bewusst wird.

Bis genügend Stiftungsgelder zusammengekommen sind, wird das Vorhaben zur Hälfte über ein günstiges Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vorfinanziert. Auch aus dem Bund-Länder-Programm "Die Soziale Stadt" werden 1,9 Millionen Euro fließen. 760 000 Euro davon, also 40 Prozent, muss die Stadt aus ihrem Haushalt beisteuern. Und schließlich soll der Verkauf der beiden bisherigen Bauverwaltungsgebäude Geld in die Kasse bringen. Stadtbaurat Joachim Krauße wird voraussichtlich im Sommer 2005 mit seinen 188 Mitarbeitern im neuen Technischen Rathaus einziehen.

Die neue "Stiftung Baukultur und Denkmalschutz Fürth" wird sich in den ersten Jahren vollständig auf die Sanierung und den Neubau auf dem Areal zwischen Kohlenmarkt 3, Hirschenstraße und Rosenstraße 2 konzentrieren. In Zukunft sollen weitere Sanierungsprojekte in Fürth gefördert werden.
zurueck Zurück Versendenversenden Druckendrucken
ImpressumAllg. DatenschutzinfoDatenschutz i. d. Fachbereichen
2024© Stadt Fürth
Sitemap Home Kontakt
Schnellsuche
erweiterte Suche