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22.11.2005 - Umwelt

Neue Regelungen für die Sperrmüllsammlung

Wer hat sich noch nicht darüber geärgert, wenn Sperrmüll kreuz und quer auf Gehwegen liegt, so dass fast kein Durchkommen mehr ist? Weil viele Anwohner ihren Sperrmüll schon Tage vor der Abholung bereitstellen, haben „Sperrmüll-Wühler“ in der Vergangenheit stets ein heilloses Durcheinander angerichtet: Sie rissen Tüten auf, warfen sauber aufgeschichtete Stapel um und suchten die Sperrmüllhaufen so lange durch, bis nur noch ein heilloses Chaos auf den Gehsteigen übrig blieb.

 

So nicht! Damit niemand dem Sperrmüll mühsam ausweichen muss, wird er künftig nur noch nach Vorbestellung abgeholt.

Foto: Umweltplanung

Diese unschönen Auswüchse der Sperrmüllabfuhr will die Stadt ab 2006 mit einem neuen, kostenpflichtigen Abholsystem beheben – im Sinne eines schöneren Stadtbildes. Künftig haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Sperrmüllabholung selbst schriftlich beim Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz zu beantragen. Nach Möglichkeit werden Wunschtermine bzw. die Abholung am Vor- oder Nachmittag berücksichtigt. Wegen des höheren Aufwands kostet die Abholung künftig 15 Euro, die vor Ort an die Müllmänner bezahlt werden müssen. Eine bargeldlose Zahlung ist nicht möglich.

Dafür wird der Sperrmüll nunmehr auch vom Privatgrund abgeholt. Die Umweltplanung bittet, den Sperrmüll ebenerdig in Hauseingängen und Höfen bereit zu stellen, so dass er nicht weiter als 15 Meter bis zum Müllauto getra- gen werden muss. In der Innenstadt oder in Teilen der Südstadt, wo auf Privatgrund nicht genügend Lagerfläche zur Verfügung steht, kann der Sperrmüll wie bisher auch auf Gehwegen bzw. öffentlichen Grund bereitgestellt werden. Fußgänger dürfen jedoch nicht beeinträchtigt werden.

Für das neue System stellt die Abfallwirtschaft Antragskarten zur Verfügung, die in Schreibwaren- und Lotto-Toto-Läden ausliegen. Innerhalb von zehn Tagen wird der Sperrmülltermin schriftlich mitgeteilt. Natürlich berät die Umweltplanung gerne telefonisch unter 974-1260.

Elektronikschrott
Elektronikschrott wird künftig kostenlos entsorgt. Die bisher geltenden Gebühren in Form der ESchrott- Marken entfallen. Wer ESchrott als Sperrmüll bereitstellt, zahlt lediglich die pauschale Gebühr von 15 Euro. Die Anlieferung von E-Schrott an den Recyclinghöfen ist künftig kostenlos. Sperrmüll kann hier auch weiterhin kostenlos angeliefert werden.

Gebrauchtwarenhof
Möbel, Elektrogeräte, Geschirr und Kleider, die zum Wegwerfen zu schade sind, holt ein Team des Gebrauchtwarenhofs in Bislohe (Industriestraße 46, Telefon 3 07 32-0) kostenlos ab. Gut erhaltene Stücke werden dort verkauft. Aber: Der Gebrauchtwarenhof holt keinen Sperrmüll ab, sondern nur Sachen, die noch verkauft werden können.

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