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18.11.2005 - Bauprojekte

Schandfleck wird städtebauliches Juwel

Vor mehr als einem Monat haben die 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baureferats ihr neues Domizil im alten Amtshaus am Kohlenmarkt bezogen. Bei der feierlichen Einweihung dieser Tage zeigten sich alle Redner glücklich über den neuen Gebäudekomplex in zentraler Lage, der die Innenstadt bereichert.

Die Stiftung Baukultur und Denkmalschutz hat das Ensemble aus zwei Altbauten und einem neuen Verbind-ungsbau in den vergangenen Monaten nach jahrelangem Leerstand aufwändig saniert.

Foto: Mittelsdorf

Die Stiftung Baukultur und Denkmalschutz hat das Ensemble aus zwei Altbauten und einem neuen Verbindungsbau in den vergangenen Monaten nach jahrelangem Leerstand aufwändig saniert. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung betonte: „Mit der Sanierung haben wir aus einem Schandfleck und einer Ruine ein städtebauliches Juwel gemacht – rechtzeitig vor dem Stadtjubiläum im Jahr 2007.“

Stadtbaurat Joachim Krauße hält das neue Technische Rathaus nicht nur städtebaulich für bedeutsam. „Mit seinem zentralen Standort trägt das Baureferat maßgeblich zur Aufwertung der Innenstadt bei. Alle Dienstleistungen rund ums Bauen sind nun unter einem Dach zu finden."

Vor einigen Jahren noch galt der spätklassizistische Eckbau in Rathausnähe aus dem Jahr 1866 als größtes Sorgenkind der Stadt. Das frühere Verwaltungsgebäude musste Anfang der 90er Jahre geräumt werden, als eine erhebliche Quecksilberverseuchung aus der Zeit der Spiegelherstellung im 19. Jahrhundert bekannt wurde. Nach aufwändiger Altlastensanierung blieb hinter einer intakten Fassade nur ein Gerippe übrig.

Die Stiftung Baukultur und Denkmalschutz Fürth hat das Projekt im Rahmen einer Partnerschaft gemeinsam mit der Stadt in Angriff genommen – ähnlich wie schon die Sanierung des Kulturforums, die mit Hilfe der eigens gegründeten Kulturstiftung bewerkstelligt wurde. Die Bilanz der Ideengeber und Projektverantwortlichen, die Nürnberger RegionalKonzept GmbH, kann sich sehen lassen: Bei einer geplanten Gesamtinvestition von 12,7 Millionen Euro wurde eine Einsparung von 1,1 Millionen Euro erzielt, die auf 21 Monate angesetzte Bauzeit wurde um etwa drei Monate unterschritten.

Stiftungsverwalter Horst Ohlmann freute sich, dass Fürther Bürger und Firmen Erwerb und Sanierung unter dem Dach der Stiftung gemeinsam bewältigt haben: „Dank der Zustiftungen ist der Aus- und Neubau ein gemeinsamer Erfolg von Stadt und Bürgerschaft geworden.“ Stellvertretend für die vielen großherzigen Unterstützer waren bei der Einweihung Manfred Roth (Norma) und Herrmann Lang (Mekra-Lang) anwesend. Neben den Stiftungsmitteln flossen auch 1,9 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ in das Projekt. Der 40-prozentige Eigenanteil der Stadt Fürth betrug dabei rund 760 000 Euro.

Die Stadt Fürth ist mit ihren Ämtern nur Mieter des Gebäudes – ebenso wie einige Läden im Erdgeschoss. Auch die Bürgerinformation ist vom Rathaus in der Königstraße ins Erdgeschoss der Hirschenstraße 2 gezogen.
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